Deutscher Klimaatlas bringt es ans Licht: Berliner Zeitung liegt bei alarmistischer Regenstory voll daneben

Am Mittwoch den 27. Juli 2016 hält Prof. Werner Kirstein im Parksalon des Weißen Hauses in Leipzig um 19 Uhr einen Vortrag mit dem Titel:

Dreißig Jahre Klimakatastrophe – statt Erwärmung ein Zwei-Grad-Ziel

Ausrichter der Veranstaltung ist der Verein Erdgeschichte im Südraum Leipzig.

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Die Berliner Zeitung beklagte am 29. Juni 2016 einen vermeintlichen Klimaschaden:

Klimawandel: Der Weiße See braucht Wasser
Der weltweite Klimawandel wirkt sich auch auf Weißensee aus. Weil es in den vergangenen Jahren deutlich weniger geregnet hat, ist der Wasserstand im Weißen See an der Berliner Allee in den Sommermonaten erheblich gesunken, im vergangenen Jahr um etwa einen halben Meter.

Das Straßen- und Grünflächenamt Pankow füllt den See nun aus einem Tiefbrunnen wieder auf. Ob die Pumpkosten über den Green Climate Fund der UNO abgerechnet werden können? Im Zuge der Amtshilfe prüfen wir für die UNO den Sachverhalt. Ist der niedrige Wasserstand des Weißensee wirklich eine Folge des anthropogenen Klimawandels? Sind die Regenfälle im Raum Brandenburg/Berlin in den letzten Jahren und Jahrzehnten wirklich weniger geworden, wie von der Berliner Zeitung behauptet?

Wir ziehen den Deutschen Klimaatlas des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu Rate. Hier wählen wir die Optionen Brandenburg/Berlin, Niederschläge und Kalenderjahr. Da das Jahr 2016 noch nicht abgeschlossen ist, wählen wir Daten bis 2015. Die resultierende Niederschlagskurve seit 1881 bringt eine faustdicke Überraschung (Abbildung 1): Die Niederschläge haben stets geschwankt. Die letzten Jahrzehnte lagen dabei sogar über dem langjährigen Durchschnitt (die dicke blaue Kurve in der Abbildung gibt 30-jährige Mittelwerte an). Es wird schnell klar: Die Klimawandel-Erklärung der Berliner Zeitung ist falsch. Richtig ist vielmehr, dass es sich um ganz natürliche Schwankungen handelt, wie es sie in der regionalen Niederschlagsstatistik der letzten 130 Jahre immer gegeben hat. Angesichts der enormen politischen Bedeutung der Klimawandeldiskussion ist es unverantwortlich von der Zeitung, Vermutungen ohne selbst die einfachste Prüfung zu veröffentlichen.

 

Abbildung 1: Niederschlagsentwicklung in Brandenburg/Berlin für die vergangenen 130 Jahre. Quelle: Deutscher Klimaatlas.

 

 

Indien steigert Getreideproduktion trotz Dürren

Die französische Ministerin für Umwelt, Energie und Meeresangelegenheiten, zuständig für die internationale Klimapolitik, Ségolène Royal, startete im Rahmen der Umweltkonferenz in Paris am 25. April 2016 eine neue Internet-Plattform, mit der die weltweit 100 innovativsten Bürgerinitiativen für das Klima gefördert werden sollen. Mit am Start ist auch unser Kartierprojekt zur Mittelalterlichen Wärmeperiode, das nun als offizielles wählbares Projekt aufgenommen wurde. Vom 6. Juni bis zum 6. Juli 2016 können die Bürger dann ihre Favoriten auswählen. Nach der Abstimmung der Internetnutzer werden die 100 Projekte mit den meisten Stimmen von Ségolène Royal zum Sieger gekürt. Diese werden bis zur COP22 im November in Marrakesch betreut und gefördert. Wir hoffen natürlich auf Ihre Unterstützung und werden Sie hier im Blog nochmals an die Wahl erinnern, wenn die Urnen geöffnet sind.

 

Das Projekt ist als aktiv gemeldet und ist dank Ihrer großzügigen Unterstützung bereits zu 50% gefördert. Nähere Informationen zum MWP-Kartierprojekt gibt es hier.

Die Kartierung macht mittlerweile gute Fortschritte. Die Grundidee war, zunächst die Südhalbkugel bevorzugt zu bearbeiten, da es immer wieder Ideen gab, die Mittelalterliche Wärmeperiode könnte möglicherweise auf die Nordhalbkugel und speziell den nordatlantischen Raum beschränkt gewesen sein. Die Datenerfassung für Afrika, Antarktis, Australien und Ozeanien ist nun abgeschlossen und beweist, dass die MWP hier ebenfalls prominent ausgebildet ist. In Südamerika sind vor allem die Daten im Nordwestteil bereits aufgenommen, während der Rest demnächst folgt. Die Online-Datenkarte gibt es hier. Farbcode wie gehabt: Rot=warme MWP, blau=kalte MWP, gelb=trocken, grün=feucht. Dabei wird der Niederschlagsfarbcode nur angezeigt, wenn es keine Informationen zur Temperatur gibt.

In den letzten Wochen konzentrierte sich die Kartierung auf das Mittelmeergebiet, Arabien und das Kaspische Meer. Nachdem diese Regionen fertiggestellt sind, bewegt sich der Fokus nun in Europa nordwärts. Vor kurzem wurden die Studien der Schweiz und Österreich eingebaut. Die MWP war durchweg heiß und trocken:

Nun geht es weiter nach Deutschland, Benelux und Großbritannien. Welches Klima herrschte dort zur Zeit der MWP?

Frankreich ist übrigens bereits fertig. Umso seltsamer sind die Datenlücken im Norden des Landes. Auch im östlichen Österreich gibt es kaum MWP-Daten, was verwundert, angesichts der großen Bedeutung des Klimathemas. Zwischenzeitlich wurde auch geeignete Software identifiziert, mit der die vielen Klimakurven digitalisiert und verglichen werden können. Eine spannende Aufgabe, sobald die weltweite Datenerfassung erst einmal abgeschlossen ist. Die Resultate sollen dann in wissenschaftlichen Arbeiten aufgeteilt nach Regionen zusammengefasst beschrieben werden. Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten.

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Die Neue Zürcher Zeitung druckte am 19. Mai 2016 einen lesenwerten Beitrag von Silvio Borner, em. Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Basel.

Prognosen für Klima und Wirtschaft
[...] Modell-Prognosen stützen sich auf Annahmen sowohl bezüglich der künftigen Zusammenhänge wie der exogenen Faktoren. Sie sind hilfreich, aber niemals «wahr». Aus diesen Gründen sind alle «Doom-Prognosen» über die Grenzen des Wachstums so kläglich gescheitert. Damit wären wir beim Klima. CO2 ist ein Faktor unter vielen – wie Vulkaneruptionen, Verschiebungen von Kontinentalplatten, Strömungsveränderungen in den Meeren, aber vor allem auch die Sonnenaktivität oder astronomische Konstellationen. Das wissen natürlich die Klimaforscher auch und versuchen, den CO2-Einfluss in einem Modell abzubilden, das diese Faktoren mitberücksichtigt – aber eben auf dem Stand des heutigen Wissens und mit Daten von gestern. Wie diese Faktoren in der komplexen Realität zusammenwirken und sich bei Veränderungen einzelner exogener Ursachen via Rückkoppelungen auf das Resultat auswirken, können wir nicht wissen. Was wäre, wenn ein Vulkan die Atmosphäre auf Jahre hinaus verdunkelte?

Ganzen Artikel in der NZZ lesen.

Mit Dank an notrickszone.

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Im Jahr 2009 warnte die Neue Zürcher Zeitung in dramatischen Tönen:

Dem Subkontinent drohen durch die Veränderung des Monsuns mehr Dürren und Flutkatastrophen
Der Klimawandel wird Indien teuer zu stehen kommen

Dürren hat es in Indien natürlich immer schon gegeben, stark beeinflusst von der Sonnenaktivität. Auch in den letzten Jahren litt der Subkontinent wieder unter Dürren. Die Landwirtschaft wusste sich jedoch zu schützen und verwies die Weltuntergangsszenarien der Klimaaktivisten ins Land der Fabelwelt. Die Getreideernte ist trotz Dürren weiter gestiegen! Die indische Webplattform live mint hatte am 10. Mai 2016 Überraschendes zu vermelden:

Drought fails to dampen foodgrain output
Foodgrain production set to grow marginally despite widespread drought in 11 states, third advance estimates released by farm ministry shows
Despite widespread drought in 11 states across the country, India’s foodgrain production is actually set to grow marginally, the third advance estimates released by the agriculture ministry on Monday showed. Total foodgrain production in 2015-16 is estimated at 252.23 million tonnes, marginally higher than 252.02 million tonnes produced in 2014-15, the data shows. If the estimates hold up, it would imply that the damage to the agrarian economy is less than what had been initially feared; at the same time, it also reflects a degree of resilience of Indian agriculture to a deficit monsoon.

Weiterlesen auf live mint.

Dazu passt auch eine Meldung der New York Times vom 8. Mai 2016. Trotz Dürre, hat sich die Versorgungslage in Äthiopien nicht verschlechtert:

Is the Era of Great Famines Over?
The worst drought in three decades has left almost 20 million Ethiopians — one-fifth of the population — desperately short of food. And yet the country’s mortality rate isn’t expected to increase: In other words, Ethiopians aren’t starving to death. I’ve studied famine and humanitarian relief for more than 30 years, and I wasn’t prepared for what I saw during a visit to Ethiopia last month. As I traveled through northern and central provinces, I saw imported wheat being brought to the smallest and most remote villages, thanks to a new Chinese-built railroad and a fleet of newly imported trucks. Water was delivered to places where wells had run dry. Malnourished children were being treated in properly staffed clinics.

Weiterlesen in der New York Times.

Seit den 1970er Jahren ist die Opferzahl durch Hungersnöte stark gefallen. Eine gute Entwicklung, die so gar nicht zu den apokalyptischen Visionen der Aktivisten zu passen scheinen. Graphik des International Food Policy Research Institute:

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Nachdem die Erdölindustrie im Zusammenhang mit dem Klimawandeln etliche Jahre die Duck-and-Cover- sowie Appeasement-Strategien versucht hatte, hat man sich nun offenbar wieder auf einen technischen Dialog zurückbesonnen. Judith Curry wurde kürzlich von der Society of Petroleum Engineers (SPE) gebeten, ein 60-minütiges Webinar zum Klimawandel abzuhalten. Currys Präsentationsfolien gibt es hier.  Es bleibt zu hoffen, dass auch andere Organisationen nun endlich wieder die fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema zulassen. Das gilt auch für die Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG), die zunächst für ihre Mitglierzeitschrift einen Artikel zum Klimawandel in Deutschland anfragte und dann in letzter Minute einen Rückzieher machte. Offenbar politisch nicht durchsetzbar. Der Beitrag erschien schlußendlich im Kalte-Sonne-Blog.

 

Handelsblatt liegt mit Klimawandelstory voll daneben: Korallen-Ökodrama entpuppt sich als El Nino-Ente

Hiobsbotschaft im Handelsblatt vom 2. Oktober 2014:

KLIMAWANDEL: Hawaiis Korallen bleichen aus
Steigende Wassertemperaturen machen den Korallen vor den Küsten Hawaiis schwer zu schaffen. An einigen Stellen sind bereits 90 Prozent der Bestände ausgebleicht. Es droht der Verlust wichtiger Ökosysteme.

Der Klimawandel heizt Hawaii auf und die Korallen leiden, so der Vorwurf. Schreiten wir zum Faktencheck. Zunächst prüfen wir die Temperaturentwicklung der Region von Hawaii. Wir ziehen hierzu den Temperaturatlas des New Scientist heran. Im Suchfeld oben rechts geben wir Hawaii ein. Wir erhalten die Oberflächentemperaturentwicklung für die vergangenen 140 Jahre (Abbildung 1). Welch Überraschung: Seit den 1940er Jahren hat sich temperaturmäßig nichts getan. Mit dem langfristigen Klimawandel kann die Korallenbleiche also nichts zu tun haben. Womit aber dann?

Abbildung 1: Temperaturentwicklung der Region von Hawaii. Aus: warmingworld.newscientistapps.com

 

Interessanterweise taucht der Begriff “Klimawandel” im Artikel dann gar nicht mehr auf. Vielmehr wird die Ursache im El Nino gesehen, der nun wirklich nichts mit “Klima” geschweige denn “Klimawandel” zu tun hat. Hier die entsrpechende Passage aus dem Handelsblatt-Artikel:

Ursache für die ungewöhnlichen Wassertemperaturen sei das Auftreten des Klimaphänomens El Niño, das zur Erwärmung der zentralen Pazifikregion und weltweiten Klimaveränderungen führen.

El Ninos ereignen sich regelmäßig alle 2 bis 7 Jahre und haben in diesem Rhythmus stets die Korallen des Pazifiks in Stress versetzt und bleichen lassen. Insofern ist die Beobachtung aus diesem Jahr nichts Neues. Das Handelsblatt jedoch bauscht die Ereignisse künstlich zum angeblich noch nie dagewesenen Ökodrama auf. Schon die Wortwahl im Einleitungsabsatz des Artikels gibt die Richtung und Intention des Autors vor:

In den Gewässern vor Hawaii spielt sich ein stilles Drama ab: Ungewohnt warme Wasserströme machen den Korallen zu schaffen.

Eine seriöse Berichterstattung sieht anders aus. Die Zeitung könnte sich ein Beispiel an den Japan Times nehmen, die darauf hinweisen, dass die Bleiche kein irreversibler Vorgang sein muss:

Mass bleaching generally occurs when corals are stressed by warmer-than-normal temperatures. The warm water prompts algae inside the coral to leave, which starves coral and turns it white. Algae may return to coral, and the coral may recover, depending on how long the bleaching lasts.

Das hatte uns das Handelsblatt doch glatt unterschlagen. Passte vielleicht nicht in die Dramaturgie. Dabei hatte bereits im Oktober 2013 die amerikanische Forschungsbehörde NOAA interessante neue Forschungsergebnisse in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Offenbar können sich die Korallen an höhere Wassertemperaturen anpassen, so dass Bleichereignisse selbst im Zuge einer Klimaerwärmung nicht zunehmen würden. Das verwundert kaum, denn zur Zeit der Hochphase der Korallen in der geologischen Jura- und Kreidezeit war das Meer deutlich wärmer als heute. Hier die NOAA-Pressemitteilung im Original:

New study suggests coral reefs may be able to adapt to moderate climate change
Coral reefs may be able to adapt to moderate climate warming, improving their chance of surviving through the end of this century, if there are large reductions in carbon dioxide emissions, according to a study funded by NOAA and conducted by the agency’s scientists and its academic partners. Results further suggest corals have already adapted to part of the warming that has occurred. “Earlier modeling work suggested that coral reefs would be gone by the middle of this century. Our study shows that if corals can adapt to warming that has occurred over the past 40 to 60 years, some coral reefs may persist through the end of this century,” said study lead author Cheryl Logan, Ph.D., an assistant professor in California State University Monterey Bay’s Division of Science and Environmental Policy. The scientists from the university, and from theUniversity of British Columbia, were NOAA’s partners in the study.

Weiterlesen bei der NOAA.

Hans Joachim Schellnhuber ist jetzt für den Vatikan tätig: Spezialgebiet Weltuntergang 2100

Interessantes Interview im ORF vom 16. Juni 2014:

Klimawandel: “Wetter nicht immer extremer”

Der Klimawandel sorgt im Sommer für Temperaturrekorde und erhöht die Zerstörungskraft von Wirbelstürmen. Dennoch führt er nicht immer zu extremen Wetterereignissen, betont der englische Klimaforscher James Screen. Seinen Analysen zufolge hat etwa die Zahl besonders kalter Wintertage in Europa kontinuierlich abgenommen – der Trend werde sich in Zukunft fortsetzen. James Screen lehrt und forscht an der University of Exeter. Gegenwärtig leitet er das Forschungsprojekt “Arctic Climate Change and its Mid-latitude Impacts”. Seine Studie “Arctic amplification decreases temperature variance in northern mid- to high-latitudes” ist am 15.6.2014 im Fachblatt “Nature Climate Change” erschienen.

[...]

ORF: Manche Klimaforscher haben die Vermutung geäußert, das Schmelzen des arktischen Meereises könnte den Jetstream verändert haben und somit für den besonders kalten Winter 2013/14 in den USA verantwortlich sein. Was sagen Sie dazu?

SCREEN: Was den Jetstream betrifft: Das ist eine Hypothese – möglich, aber ich sehe zum gegenwärtigen Zeitpunkt kaum Anhaltspunkte dafür.

ORF: Und der kalte Winter?

SCREEN: Das trifft laut meiner letzten Studie nicht zu. Durch den Klimawandel nimmt die Zahl extrem kalter Wintertage in den USA, Europa und Nordasien sogar ab.

ORF: Was haben Sie in Ihrer Studie genau untersucht?

SCREEN: Die Arbeit hat zwei Teile. Im ersten Teil habe ich Temperaturdaten der Nordhalbkugel von 1979 bis zur Gegenwart untersucht. Im zweiten Teil habe ich die Temperaturverläufe bis zu Ende des Jahrhunderts mit Hilfe eines Modells berechnet. Kalte Extreme wird es auch weiterhin geben, aber sie werden seltener – und zwar aus zwei Gründen. Erstens: Die Durchschnittstemperatur steigt. Zweitens: Die Variabilität der Temperatur wird im Winter weiter abnehmen.

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Der Standard meldete am 8. Juli 2014:

Eine Milliarde für Kampf gegen Klimawandel
Die EU-Kommission will 19 Projekte unterstützen, die Mittel stammen aus Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionsrechten

Weiterlesen im Standard.

Die Angst vor der Klimakatastrophe ist groß, da sitzt das Geld natürlich besonders locker. Angesichts der Drohkulisse werden keine unbequemen Fragen gestellt. Was sind dies für Projekte? Dazu weiter im Standard: (weiterlesen …)

Sebastian Lüning auf ICCC9-Klimakonferenz zur Klimadiskussion in Europa: Licht am Ende des Tunnels?

Im Rahmen der 9. Internationalen Klimakonferenz (ICCC9) in Las Vegas hielt Sebastian Lüning neben seinem Sonnenbeitrag auch einen Vortrag zum Stand der Klimadiskussion in Europa mit dem Titel

Climate change discussion in Europe: Light at the end of the alarmist tunnel?

Das Video zum 12-minütigen Vortrag ist online auf youtube verfügbar:

 

Die Powerpoint-Datei ist auf der Konferenzwebseite herunterladbar.

 

Sebastian Lüning in Diskussionsrunde zu den Warschauer COP19 Verhandlungen auf Euronews

Kalte Sonne Coautor Sebastian Lüning nahm Anfang November 2013 an einer Diskussionsrunde auf Euronews im Rahmen der Sendung “The Network” zum Thema “Globale Erwärmung: Fünf vor zwölf?” teil . Zur Runde gehörten außerdem der grüne Europaparlamentarier Bas Eickhout sowie die Generalsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, Christiana Figueres. Moderiert wurde das Gespräch von Chris Burns. Zum Start des Videos klicken Sie hier. (Hinweis: Das Video scheint nicht mit allen Browsern zu laufen. Falls es mit Ihrem Internet Explorer nicht funktioniert, versuchen Sie Firefox oder einen anderen Browser).

Im Prinzip muss man schon dankbar sein, dass auch die klimaskeptische Seite zu dem Gespräch eingeladen wurde. Allerdings dauert die Sendung lediglich 10 Minuten, was der komplizierten Natur der Materie natürlich nicht gerecht werden kann. Eine echte Sachdiskussion kann nicht entstehen. So spielt der grüne Parlamentarier an einer Stelle die fragwürdige Karte, dass die Klimaskeptiker nur eine verschwindend geringe Minderheit darstellen würden. Eickhout spricht von einer 5% Splittergruppe. Vermutlich meint er dabei die 3% der mittlerweile selbst in IPCC-Kreisen vollständig diskreditierten Studie von Cook et al. 2013 (siehe Besprechung in Montford 2013). Wie wir an dieser Stelle im Juni berichteten, wusste Hellseher Cook bereits vor Beginn der Untersuchung das prozentuale Endergebnis.

An einer anderen Stelle der Diskussion warnt Eickhout, dass selbst ein weiteres Grad Erwärmung katastrophale Folgen hätte, da es ja bereits 0,8°C seit Beginn der Industrialisierung wärmer geworden sei. Zusammen würde dies gefährliche fast 2 Grad ergeben. Lüning versucht in der Diskussion sogleich richtigzustellen, dass der Ausgangspunkt für die bisherige Erwärmung mitten in der Kleinen Eiszeit liegt, einer natürlichen Kälteperiode. Die Ausgangstemperatur entspricht also gar nicht einer irgendwie gearteten, langjährigen Durchschnitts Temperatur, sondern ist eher die kalte Extremphase einer natürlichen Kalt-Warm-Zyklik. Aber durch das Stimmengewirr gab es kein Durchkommen. Und wie will man so eine komplexe Erläuterung in den zugestandenen 15 Sekunden pro Äußerung überhaupt unterbringen? Nahezu unmöglich. Nicht richtig ist die im Beitrag genannte Firmenzugehörigkeit Lünings. Nein, er arbeitet nicht mehr für RWE. Dies hatte er dem Moderator auch im Vorgespräch zur Sendung mitgeteilt. Trotzdem ging es irgendwie schief.

Trotzdem wird der ein oder andere Zuseher durch die Diskussion vielleicht hellhörig geworden sein. Die Sendung wird ab dem 7. November 2013 eine Woche lang insgesamt 15 Mal auf Euronews in 13 Sprachen über den Sender gehen. Zu wünschen wäre, dass in zukünftigen Sendungen mehr Zeit für derartige Diskussionen zur Verfügung steht. Und ganz besonders schön wäre es, wenn Lüning es bis dahin irgendwie lernen könnte, ruhigen Blickes direkt in die Kamera zu schauen. Aber Weihnachten steht vor der Tür. Gutscheine für ein professionelles Medien- und Kameratraining werden gerne angenommen.

 

Fritz Vahrenholt im Welt-Interview: Es wird angstgetriebene Energiepolitik betrieben

Am 3. Dezember 2012 erschien in der Tagesszeitung Die Welt ein längeres Interview, das Andrea Seibel mit Fritz Vahrenholt über die Energiewende und die Grundlagen der Klimapolitik führte. Hier einige Auszüge:

Fritz Vahrenholt ist einer von jenen Sozialdemokraten, die es nur in Hamburg zu geben scheint, denkt man an Schmidt, Voscherau, von Dohnanyi oder Klose: lösungsorientiert, konzise, eigen. Er war lange Umweltsenator in der Hansestadt. Klar, er kommt aus dem Ruhrgebiet. Als der Kellner vorbeigeht, schnappt er sich gerne die Currywurst mit Soße. Ein Gespräch mit dem früheren RWE-Manager.

Die Welt: Man kann Sie nicht treffen, ohne übers Klima zu reden. Derzeit findet wieder ein Klimagipfel statt, auch noch in einem Sünderland wie Katar. Tausende Delegierte reisen an und wohl demnächst wieder ab.

Fritz Vahrenholt: 20.000 Teilnehmer genau. Und sie reisen unverrichteter Dinge wieder ab. Denn das Weltklima hat kein Thermostat, an dem die Menschen rumdrehen und eine ihnen genehme Temperatur einstellen können.

Die Welt: Das wäre doch praktisch!

Vahrenholt: Das denken viele. Deswegen ist auch das Zwei-Grad-Ziel vermessen. Weil sich in der Vergangenheit die Temperatur der Erde schon um mehrere Grade nach oben und nach unten und jedes Mal aus natürlichen Gründen verändert hat. Und das wird sie auch in Zukunft tun. Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass der Weltklimarat einen großen Irrtum begangen hat. Sein Fehler war, die unstreitige Erwärmung der letzten 30 Jahre allein dem CO2 zugemessen zu haben. Diese Dämonisierung ist zu eindimensional, ja geradezu banal. Schon jetzt sieht man, dass wir seit 15 Jahren ein Plateau haben. Die Temperatur beginnt abzusinken, so wie sie es in der Vergangenheit immer in großen 60-jährigen Zyklen tat. In den nächsten Jahren werden wir auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Alle Prämissen werden sich nicht erfüllen, die man zugrunde gelegt hat für die große Energiewende und die Transformation der Gesellschaft.

Die Welt: Das klingt dramatisch. Ihre Position aber ist eine Minderheitenposition, die meisten Wissenschaftler denken anders. Doch es wundert schon, mit welcher Vehemenz und Häme man Sie bedenkt, das ist fast ein Kreuzzug.

Vahrenholt: Nach einem Artikel in der “Zeit” bat mich Helmut Schmidt jüngst zum Gespräch, weil ihm nach meinem Eindruck die Bewertungen meines Buches “Die kalte Sonne” durch die Redaktion unangemessen erschien. Ich fragte ihn, ob ich denn aus unserem Gespräch zitieren dürfe? Ja, ich könne jetzt auf den Buchdeckel schreiben, die Position von Vahrenholt sei plausibel.

Weiterlesen auf der Welt-Internetseite.

 

Führender IPCC-Wissenschaftler im Streitgespräch über die kalte Sonne: Thomas Stocker vs. Fritz Vahrenholt auf dem Berner Bundesplatz

Mitte September 2012 stritten sich der leitende IPCC-Wissenschaftler Thomas Stocker und Fritz Vahrenholt auf dem Bundesplatz in Bern über die Klimakatastrophe. Im Rahmen des Swiss Energy und Climate Summit diskutierten die beiden das Thema “Ist die Sonne schuld an der Klimaerwärmung?”

Das Vortragsvideo mit Folien ist auf der Webseite des Veranstalters verfügbar. Allerdings kommen offenbar nicht alle Browser damit zurecht, so dass auch auf die folgende Version auf youtube verwiesen sei:

Es lohnt sich auf jeden Fall, den kurzweiligen Schlagabtausch anzuschauen. Es ist interessant zu hören, wie Außenstehende das Streitgespräch empfunden haben. Die Berner Zeitung war dabei und kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis:

Der deutsche Energiemanager Fritz Vahrenholt attackiert die Wissenschaft, der Berner Physiker Thomas Stocker schlägt zurück. Das Streitgespräch am Berner Klimagipfel endet mit einem knappen Punktsieg für den Angreifer.

Beide Seiten nennen ihre Argumente. Es liegt jedoch in der Natur der Sache, dass die verschiedenen Aspekte auf dem Podium nur angerissen und Behauptungen nicht ausführlich auf Herz und Nieren getestet werden können. So kann der Großteil des Publikums natürlich nicht abschließend bewerten, ob die „Hockey Stick Kurve“ von Michael Mann wirklich so unangreifbar ist wie Stocker sie darstellt. Wir wollen daher im Folgenden einigen Punkten der Diskussion hier etwas genauer nachgehen.

Zunächst ist Fritz Vahrenholt an der Reihe und gibt einen Überblick zur Thematik. Das CO2 ist in der Tat in den letzten 150 Jahren angestiegen, und auch die Temperatur. Das ist unbestritten. Aber auch die Sonnenaktivität war in den letzten Jahrzehnten so hoch wie nur selten in den letzten 10.000 Jahren. Dies wird oft vergessen. Zudem modulieren Ozeanzyklen die langfristige Klimaentwicklung.

Ab Minute 8:44 (im Youtube-Video) kommt dann Thomas Stocker zu Wort. Er versucht mit einer alten Masche zu punkten, indem er auf hunderte und tausende von Wissenschaftlern verweist, die angeblich alle so wie er und der IPCC denken würden. Dies ist das mittlerweile reichlich abgenutzte Konsens-Argument. Stocker verschweigt dabei, dass unter diesen vielen Wissenschaftlern auch sehr viele sind, die einzelne Punkte des IPCC-Gedankengebäudes anfechten und wichtige Alternativszenarien vorschlagen. Andere Forscher wiederum publizieren ohne großes Aufsehen zu verursachen neue Ergebnisse, die so gar nicht in das IPCC-Modell passen wollen. Eben diesen Wissenschaftlern haben wir in unserem Buch „Die kalte Sonne“ eine Plattform verschafft und berichten zudem hier in diesem Blog regelmäßig über entsprechende neue Publikationen. Anstatt diese Ergebnisse zu ignorieren bzw. in den numerischen Modellen einfach unberücksichtigt zu lassen, sollte der IPCC diese Ergebnisse ernst nehmen und eine ergebnisoffene Diskussion beginnen. Stocker übergeht all diese wichtigen Aspekte in seinem simplistischen Ansatz, der offensichtlich das alleinige Ziel verfolgt, die Komplexität der Materie und die vielen Fragezeichen unter den Wissenschaftlern der Öffentlichkeit gegenüber zu verschleiern.

Stocker geht in seinem kurzen anfänglichen Redebeitrag auf vier Hauptaspekte ein:

Erstens: Die CO2-Konzentration wäre heute so hoch wie noch nie  in den letzten 1 Millionen Jahren. Damit hat er Recht. Aber warum geht er nicht auf den wichtigen Punkt der CO2-Klimasensitivität ein? Die Hauptfrage ist doch, wie viel Erwärmung dieses zusätzliche CO2 bringt. Und hier schwanken die Meinungen unter den Experten noch immer massiv. Vieles deutet mittlerweile darauf hin, dass die Klimawirkung des CO2 stark überschätzt wurde, da natürliche Klimafaktoren zu wenig berücksichtigt wurden. Dazu von Stocker kein Wort. (weiterlesen …)

Historiker Wolfgang Behringer: Abgasreduktion auch ohne Klimahysterie eine gute Idee

Der Historiker Prof. Dr. Wolfgang Behringer lehrt Frühe Neuzeit an der Uni Saarbrücken. Einige werden ihn auch als Autor des 2007 erschienen  Buches “Kulturgeschichte des Klimas” kennen. Hierin hat er sich mit Kritik am Weltklimarat und Klimaalarmismus weitgehend zurückgehalten und lieber Fakten sprechen lassen. Die hysterische Berichterstattung zum sommerlichen Schmelzhöhepunkt des arktischen Meereises hin vielen Medien hat Behringer jedoch kürzlich offenbar so irritiert, dass er sich am 3. September 2012 auf Welt Online und in gewohnt besonnener Art den Kontext der Ereignisse in eindrucksvoller Weise in Erinnerung rief:

Mittlerweile haben wir uns an die Konjunkturen des Weltuntergangs gewöhnt. Wenn der Winter eisig ist oder der Sommer kühl und verregnet, dann gehen die Klima-Alarmisten in Deckung. Erst im Hochsommer, mit Beginn der Waldbrände im Mittelmeerraum und dem Anbruch der Hurrikan-Saison in der Karibik fühlen sie sich wieder zu volkspädagogischen Aktivitäten ermuntert.

Kommt der alljährliche Bericht über die sommerliche Eisschmelze in der Arktis heraus, gibt es kein Halten mehr. Nach dem Hurrikan “Katrina” hieß es, jedes Jahr werde es jetzt mehr und größere tropische Wirbelstürme geben. Die globale Erwärmung führe zu einer zunehmenden Erhitzung der Ozeane, dies bilde den Motor für immer stärkere Wirbelstürme, das sei nur logisch.

Dummerweise folgte die Natur dieser Logik nicht, “Katrina” blieb in seiner Vernichtungskraft einmalig, wohl nicht zuletzt aufgrund der Dammbrüche in New Orleans. Wenn man eine Stadt aber vier Meter unter dem Meeresspiegel baut, dann darf man mit entsprechenden Katastrophen rechnen. Bereits in einem Blues aus den 1920er-Jahren hieß es: “When the levee breaks…”.

Entgegen den Weltuntergangsszenarien gab es seit 2007 immer weniger Hurrikans. Jetzt hieß es etwas vorsichtiger, in Zukunft werde es vermutlich weniger tropische Wirbelstürme geben, doch diese fielen dafür besonders schlimm aus. Ein interessantes Argumentationsmuster: Die Prognose war falsch, aber wir haben trotzdem recht.

Meldungen dienen zum Füllen des Sommerlochs

Nun ist wieder die Eisschmelze dran. Nie sei sie so bedrohlich gewesen wie in diesem Jahr, heißt es wie in jedem der vergangenen Jahre. Und die Meldung dient zusammen mit unkritischen Kommentaren in vielen Medien zum Füllen des Sommerlochs. Zutreffend ist die Feststellung allerdings nur für die Zeit der Satellitenmessungen, also seit 1979. Für die Zeit vorher fehlen die Daten.

Etwas mehr als dreißig Jahre sind fast ein halbes Menschenleben, doch in der Erdgeschichte ist dies nicht einmal ein Wimpernschlag. Hier wechselten sich Zeiten, in denen die Erde ein völlig vereister “Schneeball” (Snowball Earth) war mit solchen ab, in denen es keinerlei Eis an den Polen oder auf den Hochgebirgen gab. (weiterlesen …)

“Die kalte Sonne” im Juni 2012 bei getabstract in den Top Ten der Businessbücher – Medienecho vom 19.7.2012

Ende Juni 2012 war Fritz Vahrenholt als Vortragender im Managementclub Salzburg zu Gast und präsentierte den Zuhörern die Hauptthesen unseres Buches “Die kalte Sonne”. Das Salzburger Fenster berichtete über die Veranstaltung:

Hastig, zu wenig durchdacht, von der Angst geprägt, „wenn wir nicht sofort etwas tun, kommt es zur großen Klimakatastrophe“ – unter diesen Aspekten werde Klimapolitik betrieben, mit teilweise unsinnigen Vorgaben. Etwa auf Teufel komm raus Sonnenstrom zu erzeugen, auch im Norden mit wenig Sonnenstunden und bei hohen Gestehungskosten der Photovoltaik. Eine Aussage von Fritz Vahrenholt, der vergangene Woche beim Management Club Salzburg zu Gast war. „Das ist teurer Ökostrom, den auch die sozial Schwachen zu bezahlen haben“, gab Vahrenholt zu bedenken. Das Forcieren des Sonnenstroms, aber auch der Windenergie erfordere zudem den massiven Ausbau von Hochspannungsnetzen. Der Bau von Hochspannungsleitungen stößt bei den Betroffenen jedoch zunehmend auf Widerstand – wie sich auch in Salzburg bei der 380-kV-Leitung zeigt. Bürgerinitiativen gehen auf die Barrikaden – sie fordern ein Erdkabel statt bis zu über 30 Meter hohen Masten und eine Freileitung mit 24 Seilen, die die Landschaft verschandeln. [...] „Aber“, so fragt er, „ist es wirklich notwendig, die Energiewende bereits in den nächsten 10 bis 20 Jahren zu schaffen?“ Seine Antwort: „Nein.“ Denn, so die These des RWE-Managers, die Erderwärmung sei so schlimm nicht, wie bislang vom Weltklimarat behauptet wird. Was zu wenig beachtet worden sei, „ist der Einfluss, den die Sonne auf das Weltklima ausübt“. Und der sei erheblich: nach einer Phase von starken Sonnenaktivitäten habe nun wieder eine Phase der „Kalten Sonne“ eingesetzt, eine Abkühl-Phase sozusagen. Seit dem Jahr 2000 gebe es keinen weiteren Temperaturanstieg mehr – trotz weiter steigenden CO2-Emissionen.

Auch das Wirtschaftsblatt war vor Ort und schrieb zum Vortrag:

Die einen nennen Fritz Vahrenholt “Klimawandelleugner”-andere verehren ihn als “Aufdecker der Klimalüge”. Provokation war also garantiert beim Vortrag des “Öko-Sarrazin” (“Die Zeit”) im Managementclub (MC) Salzburg. “Es ist wie bei einer Krankendiagnose: Man sollte eine zweite Meinung hören”, meinte MC-Präsident und Autohaus-Manager Anton Bucek vorab. [...] Vahrenholt, der die grüne RWE-Tochter Innogy leitet, Hamburger Umweltsenator sowie Ökoberater der Regierungen Schröder und Merkel war, zieht über die Energiewende her. Der Umstieg auf Erneuerbare in zehn Jahren sei völlig übereilt. “Mit der Angst vor CO2 wird eine falsche und teure Energiepolitik gemacht, die ganze Industriezweige bei uns hopsgehen lässt”, warnt er. Vielmehr klimabestimmend sei “Die kalte Sonne”, so der Titel seines druckfrischen Buches. Sonnenpassivität würde die Atmosphäre seit 2007 eher abkühlen. Die heißen Thesen angehört haben sich u.a. Salzburg AG-Boss Leo Schitter, Puma-Chef Hannes Mur und MC-Leiterin Brigitte Perl.

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Das Interesse an einer ausgewogenen Betrachtung des Klimathemas bleibt ungebrochen: Unser Buch “Die kalte Sonne” rangierte im Juni 2012 laut getabstract mehrfach in den Top Ten der Businessbücher:

Platz 1 am 8.6.2012 (Ranking im Wirtschaftsblatt)
Platz 2 am 22.6.2012 (Ranking im Wirtschaftsblatt)
Platz 3 am 25.6.2012 (Ranking im Tagesanzeiger)

Der Dienst “getabstract” befasst sich mit Business-Büchern – im weitesten Sinne. Auf der Webseite von “getabstract” werden  kurze Zusammenfassungen zu den vorgestellten Büchern angeboten. Aus den Clicks bzw. dem Interesse am Buch erstellt der Dienst dann Hitlisten, die auch in Wirtschaftsmagazinen abgedruckt werden.

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Mitte Juni 2012 hatte Fritz Vahrenholt bereits beim Verbändetreffen in Warnemünde und auf der UNITI-Tagung in Dresden vorgetragen. Die Zeitschrift Brennstoffspiegel & Mineralölrundschau berichtet über die Präsentationen: (weiterlesen …)