Hamburger Klimawoche 24.-30.9.2012

Vom 24. bis zum 30. September 2012 findet die 4. Hamburger Klimawoche statt. Ankündigung des Veranstalters:

Die Hamburger Klimawoche ist Europas publikumsstärkste Klimainformationsveranstaltung. In diesem Jahr findet die vierte Hamburger Klimawoche vom 24. bis 30. September statt. Dabei werden die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kompetenzen Hamburgs in Sachen Klimaschutz und Klimafolgenmanagement im und rund um das Unilever-Haus in der HafenCity attraktiv dargestellt und erlebbar gemacht. Unter der Schirmherrschaft von Jakob von Uexküll zeigen über 100 Akteure neueste Entwicklungen aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Klimaforschung, -schutz,  -anpassung sowie Regionale Erzeugung. Neben einem Bildungsprogramm für Hamburger Schulen und Kindertagesstätten (24. bis 28. September), dem Klima-Themenpark (28. bis 30. September) sowie dem Klima-Konzert (27. September) und einem Klima-Finanzgipfel (30. September) in der Handelskammer Hamburg, ist das Herzstück der Klimawoche die Klimanacht am 28. September 2012 im Rahmen der europaweiten „Researcher´s Night“. Auf der Hamburger Klimawoche erhält die Bevölkerung aktuelle Informationen zum Phänomen Klimawandel, lernt Möglichkeiten kennen, wie man sowohl die regionalen Märkte stärkt und gleichzeitig die Ursachen für den Klimawandel reduzieren kann. Um einen Perspektivwandel und eine Bewusstseinsbildung zu erreichen, steht Bildung für nachhaltige Entwicklung an vorderster Stelle. Veranstaltungspartner in diesem Jahr sind das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), die HafenCity Hamburg GmbH und Die Freie und Hansestadt Hamburg. 

Das Programm gibts hier.

TV-Tipp: Sturmflut – Alarm an der Küste (MDR, 24.9.2012)

Am 24.9.2012 zeigt der MDR von 14:30-15:30 Uhr die Doku “Sturmflut – Alarm an der Küste”.

Ankündigung:

Im Jahr 1962 brach über die deutsche Nordseeküste eine verheerende Sturmflut herein. Orkanböen von bis zu 200 Kilometer pro Stunde drückten gigantische Wassermassen aufs Land, überall brachen Deiche und Schutzanlagen. Am schlimmsten traf es die Menschen in Hamburg. Über 60.000 Bewohner südlich der Elbe wurden obdachlos. Strom, Gas und Wasser fielen tagelang aus. Könnte sich eine solche Katastrophe auch heute noch ereignen und sorgt der Klimawandel für neue, noch schlimmere Gefahren weit über die Küstenregionen hinaus? In dieser Ausgabe von “LexiTV” geht es um Naturgewalten, Küstenschutz und Schicksale in der Sturmflutnacht.

 

TV-Tipp: Jeder kann was tun (Kika, 22.9.2012)

Am 22.9.2012 zeigt Kika von 18:00-168:15 Uhr die Sendung “Jeder kann was tun”.

Aus der Ankündigung:

Jeder kann was tun
In der Schule sehen die Kinder einen Horrorfilm über den bevorstehenden Weltuntergang durch die Klimakatastrophe. Raymond, Yvon und Marcello sind mit den Nerven am Ende und haben jeglichen Appetit verloren. Yvon zieht sich zurück, um seine Memoiren zu schreiben, Marcello erwägt, eine Fluchtrakete zu bauen und Raymond und Louise wollen noch einmal die Natur genießen. Ganz anders Valerian: Wenn es so schlecht um die Welt steht, will er sein Leben von jetzt an einfach nur noch genießen.

TV-Tipp: Der Super-Frost (ntv, 30.11.2012)

Am 30.11.2012 zeigt ntv um 01:35 Uhr die Doku “Der Super-Frost”. Hier die Ankündigung der Sendung:

“Können wir den Klimakollaps noch aufhalten? Wissenschaftler denken, dass es zu spät ist und rekonstruieren anhand vergangener Klimawandel, dass die Menschen den Kampf verloren haben. Die kleine Eiszeit hat innerhalb von zehn Jahren zu einem Massensterben, Seuchen und Naturkatastrophen geführt. Die Vorzeichen waren den heutigen Phänomenen sehr ähnlich. Steht der Erde die nächste Eiszeit bevor?”

 

Ross McKitrick am 17.9.2012 in Berlin

Am 17. September 2012 wird Professor Ross McKitrick im Haus der Zukunft in Berlin einen Vortrag mit dem Titel “What is Wrong with the IPCC?” halten. McKitrick war maßgeblich an der Aufdeckung der fehlerhaften Hockey Stick Kurve beteiligt. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr.

Weitere Informationen auf der Webseite des Veranstalters.

Filmtipp: Klimawandel in der Arktis – Hat der Eisbär noch eine Chance? (BR 16.9.2012)

Am 16.9.2012 zeigt der BR von 21:15-21:45 Uhr im Rahmen der Reihe “Faszination Wissen” die Folge “Klimawandel in der Arktis – Hat der Eisbär noch eine Chance?”.

Ankündigung der Sendung:

In diesem Sommer ist das Packeis in der Arktis erneut auf ein neues Rekordtief geschmolzen. Dem Eisbär schmilzt regelrecht der Boden unter den Füßen weg, und darunter befindet sich das offene Meer. Hat das Symboltier der Arktis überhaupt noch eine Chance zu überleben? Eile ist jedenfalls geboten, denn allein in diesem August schmolzen 75.000 Quadratkilometer Eis am Tag und damit mehr als je zuvor gemessen wurde. “Faszination Wissen” begleitet ein internationales Forscherteam auf die Reise nach Spitzbergen. Hier leben Ringelrobben, die natürliche Nahrungsgrundlage des Eisbären. Doch schmilzt das Eis, erwischt der Bär seine Beute nur noch selten. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, ob der Eisbär langfristig auf andere Nahrungsquellen umsteigen könnte. Oder ob noch andere Strategien denkbar wären, den Eisbären zu helfen.

Zur Vorbereitung empfehlen wir den folgenden Blogartikel:

Nicht Wärme sondern Schrotflinten sind die größten Feinde der Eisbären

 

Filmtipp: Die Klimaschützer (SWR Fernsehen, 13.9.2012)

Am 13.9.2012 sendet der SWR von 07:30-08:00 Uhr die Doku “Die Klimaschützer”. Wer um diese Zeit noch schläft oder andere Dinge vorhat (zum Beispiel zur Arbeit zu fahren), der kann sich den Film von 2011 auch online anschauen.

Ankündigung des Senders:

Nach der Reaktor-Katastrophe in Japan ist entschieden: Deutschland steigt aus der Kernenergie aus. Alle Atomkraftwerke werden bis 2022 abgeschaltet. Dafür kämpften diese Menschen seit vielen Jahren: Vera Belsner, Anwältin und ehrenamtlich bei Greenpeace tätig, Yanna Josczok, Studentin und im Landesvorstand NRW der B.U.N.D.-Jugend, und Martin Hausding, Sendetechniker und ebenfalls bei Greenpeace engagiert. Alle drei verzichteten auf persönliche Freizeit und engagierten sich auf vielen Ebenen.

Doch auch nach dem geplanten Atomausstieg sehen sie ihren Kampf längst nicht als beendet. Im Gegenteil: Jetzt kommt es darauf an, für die Zukunft die richtigen Weichen zu stellen, denn mehr Kohlekraftwerke beispielsweise bedrohen das Klima.  Die Autorin Birgit Herdlitschke begleitet die drei ehrenamtlichen Klimaschützer in ihrem Alltag und zu verschiedenen Aktionen und ergründet, wie und vor allem warum sie ihr großes Engagement zusätzlich zu Arbeit, Studium und Familie in ihren vollgepackten Alltag quetschen.

Als ehrenamtliche Klimaskeptiker werden wir es uns selbstverständlich nicht nehmen lassen, in den kommenden Tagen über den Film zu berichten.

 

Mit Dank an Rainer Hoffmann für den Tipp.

                    

Fritz Vahrenholt und Mojb Latif bei der Landesgruppenversammlung der VKU-Landesgruppe Niedersachsen/Bremen in Osnabrück (11./12.9.2012)

Am 11./12. September 2012 findet in Osnabrück die Landesgruppenversammlung der VKU-Landesgruppe Niedersachsen/Bremen statt. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) ist die Interessenvertretung der kommunalen Versorgungs- und Entsorgungswirtschaft in Deutschland. Auf der Veranstaltung werden auch Fritz Vahrenholt und Mojib Latif ihre Standpunkte zur Klimadebatte und Energiewende vorstellen.

Aus der Ankündigung des Veranstalters:

Turnusgemäß findet im September 2012 in Osnabrück im Museum für Industriekultur die Landesgruppenversammlung mit einer Mitgliederversammlung statt. Neben dem VKU-Präsidenten Stefan Weil begrüßt der Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, Boris Pistorius, am 11. September 2012 die Besucher der Versammlung. Auch die Chefin der Niedersächsischen Staatskanzlei, Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst, wird ein Grußwort halten. Am 12. September 2012 freuen wir uns über einen Vortrag des Niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann, unter anderem zur Energiewende. Auch weitere Vorträge werden sich mit der Energiewende, Ressourcen und dem Klima sowie der damit einhergehenden Rolle der kommunalen Unternehmen beschäftigen: Als Vortragsredner konnten der bekannte Klimaforscher Professor Mojip Latif und der [ehemalige] Vorstandsvorsitzende der RWE Innogy AG, Professor Fritz Vahrenholt, gewonnen werden.

Streitgespräch von Fritz Vahrenholt und Thomas Stocker beim Swiss Energy und Climate Summit in Bern (12.9.2012)

Vom 12.-14. September 2012 findet der Swiss Energy und Climate Summit (SWISSECS) auf dem Bundesplatz Bern statt. Unter anderem wird auf der Veranstaltung auch Gerhard Schröder zum Thema “Geopolitische Aspekte zum Thema Energieversorgung” am 13.9. referieren. Am Tag zuvor, am 12.9. wird von 11.40-12:15 Uhr ein Streitgespräch zwischen Fritz Vahrenholt und Thomas Stocker mit dem Titel “Ist die Sonne schuld an der Klimaerwärmung?” stattfinden.

Aus der Ankündigung des Veranstalters:

Prof. Fritz Vahrenholt ist Autor des Buches «Die kalte Sonne – Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet» und kritisiert darin die Prognosen des Weltklimarates IPCC. Die Klimaerwärmung führt Vahrenholt nicht auf den Anstieg der CO2-Konzentration in der Luft zurück, sondern vielmehr auf die Aktivitäten der Sonne und deren unterschiedlichen Sonnenzyklen. Prof. Thomas Stocker, einer der weltweit renommiertesten Klimaforscher und Co-Chair WGI des IPCC-Rats, widerspricht dieser These vehement und zeigt Fakten auf. Die beiden führen ein Streitgespräch mit folgenden Schwerpunkten:

• Wie gross ist der Einfluss der Sonnenzyklen auf das Klima wirklich?

• Muss der Klimaschutz nicht so oder so voll vorangetrieben werden?

• Was kann und muss gegen die Erderwärmung konkret unternommen werden?

 

Filmtipp: “Land unter – Forscher kämpfen gegen das Hochwasser” (arte, 13.9.2012)

Am 13. September 2012 zeigt arte um 22:55 Uhr die Doku “Land unter: Forscher kämpfen gegen das Hochwasser”. Aus der Ankündigung des Senders:

Längst bilden Hochwasserkatastrophen nicht nur mehr ein Problem für ferne Länder. Monsunregen und Flutwellen bedrohen zwar weiterhin Länder Asiens wie Bangladesch und Indien. Aber auch in Europa treten mit wiederkehrender Regelmäßigkeit die Flüsse über die Ufer und bedrohen das Hab und Gut der Menschen. Die Dokumentation zeigt die weltweite Bedrohung durch immer dramatischer werdende Fluten und ergründet den Stand der Wissenschaft.

Überschwemmungskatastrophen häufen sich. Weltweit heißt es immer häufiger “Land unter”. Die Medien berichten über sintflutartige Regenfälle, die alles mit sich reißen und ganze Regionen unter Wasser setzen. In den Wassermassen treiben Leichen. Und das Hab und Gut von Millionen ist für immer vernichtet. Doch die Überschwemmungsschäden nehmen nicht nur in Ländern zu, die seit jeher von Monsunregen heimgesucht werden. Längst haben Flutkatastrophen und Starkregen auch Europa erreicht. Und spätestens seit dem Reaktorunglück von Fukushima nach dem Tsunami an der japanischen Küste wissen alle, dass Hochwasser eines der Hauptrisiken für Atomkraftwerke darstellt. Damit steigt die Notwendigkeit, das Hochwasser besser zu verstehen, um es vorhersagbarer und beherrschbarer zu machen. Und dabei kommt es nicht darauf an, ob das Wasser in Pakistan an der Swat, in Frankreich an Rhône und Gironde oder in Deutschland an der Elbe steigt. Die Fragen, die die Wissenschaft beantworten muss, lauten überall gleich: Was verursacht das Hochwasser? Welche Rolle spielt der Klimawandel? Wie rüstet man sich gegen die immer dramatischeren Fluten? Welche Mittel gibt es, sie wirkungsvoll einzudämmen? Und wann hilft nur das Räumen von Überflutungsgebieten? Die Dokumentation geht dem Phänomen Hochwasser auf den Grund und macht deutlich, warum die Forschung gegen diese Naturkatastrophe weder Patentrezepte noch einfache Erklärungen bieten kann.

Zur Vorbereitung auf die Sendung seien die folgenden beiden Blogartikel empfohlen:

Australische Überschwemmungen 2011 und 2012 haben natürliche Gründe: La Nina verstärkt durch die negative Phase der Pazifisch Dekadischen Oszillation (PDO)

Mehr Überschwemmungen? Vermutlich eher nicht

3. REKLIM-Konferenz: “Klimawandel in Regionen” am 3.9.2012 in Potsdam

Am 3. September 2012 findet in Postdam die 3. REKLIM-Konferenz “Klimawandel in Regionen” statt. Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung des Helmholtz-Zentrums Potsdam DeutschesGeoForschungsZentrum (GFZ) und des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI).

Aus der Ankündigung:

Die globale Erwärmung hat für einzelne Regionen der Erde ganz unterschiedliche Folgen. Helmholtz-Forscherinnen und Forscher aus acht Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft untersuchen solche regionalen Klimaänderungen und liefern damit die Grundlage für Anpassungs- und Vermeidungsstrategien. REKLIM liefert eine wissenschaftlich solide Basis für den regionalen Klimaservice, der u. a. durch die Regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft wahrgenommen wird. Ziel der diesjährigen Regionaltagung in Potsdam ist es, neueste Ergebnisse aus der regionalen Klimaforschung in REKLIM zu vermitteln. Schwerpunkte sind Betrachtungen nordhemisphärischer Klimaänderungen und ihrer Implikationen, neue Modellansätze für Klimaszenarien sowie Optionen zur Anpassung an den Klimawandel.

Veranstaltungsort:
Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Telegrafenberg
Hörsaalgebäude Haus H, Telegrafenberg, 14473 Potsdam

Das detaillierte Vortragsprogramm gibt es hier.

TV-Tipp: Klimaerwärmung im Kinder-TV (arte, 22.9.2012)

Am 22.9.2012 sendet Arte von 08:25-08:30 Uhr eine Kindersendung namens “Dr. W.” bei der es diesmal um die Klimaerwärmung geht.

Ankündigung der Sendung:

“Wieso, weshalb, warum?” Dr. W weiß auf (fast) jede Frage eine Antwort. Mit unendlicher Neugier stürzt er sich auf Alltagsdetails, allgemeine Fragestellungen und Sachverhalte. Dr. W, eine Mischung aus Gelehrtem, Clown und Zauberer, erklärt und veranschaulicht auf unkonventionelle Art und Weise. Mal in 3D oder in der Gestalt einer Cartoonfigur geht er erfinderisch, witzig und frech den Fragen dieser Welt nach. In jeder Folge konzentriert sich Dr. W gemeinsam mit seinem Assistenten Pep auf eine neue Frage, die es zu beantworten gilt.  In dieser Folge: Klimawandel.

 

Konferenz zu Klimafolgen für Deutschland: Berlin, 24.9.2012

Wann 24.09.2012
von 10:00 bis 17:00
Wo Berlin, Humboldt Universität, Senatssaal
Name Peggy Gräfe
Kontakttelefon 0331-288-2665
Termin übernehmen vCal
iCal

Klimawandel hat Folgen. Erstmals können diese jetzt für alle Regionen Deutschlands im Zusammenhang dargestellt werden – und das für besonders betroffene Sektoren, von der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft bis hin zur Energieversorgung.

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) lädt Sie deshalb gemeinsam mit dem Land Brandenburg und der Humboldt Universität zu Berlin zu einer bundesweiten Konferenz für Akteure und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden ein. Die Wissenschaftler präsentieren die Ergebnisse der regionalen Klimafolgenforschung für Deutschland am PIK. Zusätzlich wird eine Internet-Plattform vorgestellt, auf der in Zukunft die Klimaprojektionen und die sektoralen Klimawirkungen der Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden.

Bitte merken Sie sich schon jetzt das Datum vor:

24. September 2012, 10-17 Uhr

Veranstaltungsort ist der Senatssaal der Humboldt Universität zu Berlin

Eine Einladung mit detaillierten Informationen und Anmeldehinweisen erhalten Sie in wenigen Wochen. Sie können bereits jetzt Fragen zur Konferenz an klimafolgen@pik-potsdam.de senden.

Quelle: PIK