Im Ural fällt heute bis zu doppelt so viel Schnee wie noch vor 100 Jahren

Das europäische Wirrwarr bei der Förderung Erneuerbarer Energien kostet richtig Geld. Mit einem auf Europaebene besser koordinierten Ansatz ließe sich viel Geld sparen. Eine Studie fand jetzt, dass ein Viertel der Ausgaben unnötig gewesen sind. Bloomberg meldete am 16. Februar 2015:

The European Union’s carbon market, designed to save the environment, is being undercut by a patchwork of national subsidies for renewables and misaligned energy policies that have helped cut in half the volume of power being traded. The bloc wasted a quarter of the $550 billion spent on renewable energy, according to analysis by consulting firm Bain & Co. presented last month at the World Economic Forum in Davos, Switzerland. Some energy-saving policies cost more than 18 times the price of the region’s carbon allowances, Bain said. Power-trading volume in 2014 was 46 percent that of three years previously, broker data show.

Weiterlesen auf Bloomberg.

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Der ansonsten der Klimakatastrophe zugeneigte Deutschlandfunk überraschte am 26. Januar 2015 mit einem klimarealistischen Beitrag aus dem Ural:

Ural: Schnee lässt Baumgrenze steigen
Der Klimawandel bedeutet nicht allein, dass die Temperatur zunimmt. Er kann auch die Niederschlagsmuster verändern. Auf den Bergen des Ural in Russland fällt im Winter deutlich mehr Schnee als noch vor 100 Jahren. Diese Entwicklung hat überraschende Folgen: Die größeren Schneemassen lassen die Baumgrenze ansteigen. [...] Im Sommer ist es im Ural in den vergangenen 100 Jahren im Durchschnitt nicht nennenswert wärmer geworden. Die Wintertemperaturen sind aber um zwei Grad von minus 18 auf minus 16 Grad Celsius angestiegen. Wärmere Tiefdruckgebiete bringen dann mehr Niederschläge in die Berge. Im Ural fällt heute bis zu doppelt so viel Schnee wie noch vor 100 Jahren. Und das wirkt sich auf die Baumgrenze aus.

Ganzen Artikel auf der Webseite des Deutschlandfunks lesen.

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Wandern in der Natur ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, einmal aus der Stadt auszubrechen und die Umwelt in ihrer ganzen Pracht und Detailfülle zu erleben. Leider scheint das Wandern im heutigen Computerzeitalter ziemlich in Vergessenheit geraten zu sein. Wie bekommt man die Leute wieder an die frische Luft? Vielleicht würden die Menschen dann auch endlich ihre künstliche Klimaangst verlieren. Luft, Wind, Wasser werden von Vielen nur noch als Bedrohung angesehen, anstatt sich an ihnen zu erfreuen.

Ironischerweise soll nun gerade die Klimaangst die Lust am Wandern wieder anfachen, wie die evangelische Kirche in Westfalen am 30. Januar 2015 auf ihrer Webseite berichtete:

Ein deutscher Pilgerweg für Klimagerechtigkeit wird im Oktober auch durch Westfalen führen. Ziel sei die UN-Klimakonferenz Ende November in Paris, auf der ein neues internationales Klimaschutzabkommen beschlossen werden soll. Die Route wird den Angaben nach von Flensburg über Trier bis zur Seine-Metropole verlaufen mit einem aus Süddeutschland kommenden Zulauf. Die etwa 1.470 Kilometer lange Wegstrecke solle die uralte Tradition des Pilgerns mit modernem politischen Engagement verbinden, hieß es. So würden die Teilnehmer unter anderem Kohlekraftwerke und Tiermastbetriebe aufsuchen, um auf die Bewahrung der Schöpfung aufmerksam zu machen. Dazu aufgerufen hat der Weltkirchenrat.

Weiterlesen auf evangelisch-in-westfalen.de.

Auch das Hilfswerk Misereor surft weiter auf der Klimaalarmwelle. Kein Geringerer als Hans Joachim Schellnhuber tritt dort in Anzeigen als Werbezugpferd auf, um Klimaablassgelder einzuwerben:

Siehe auch unsere Beiträge “Anstatt gegen den Welthunger kämpfen Misereor und Brot für die Welt nun für die Verschärfung des Emissionshandels” und “Klimaaktivist Toralf Staud und Misereor – Eine unheimliche Liaison“.