News und Termine

Lesen lohnt: IPCC-Klimabericht von 2013 relativiert Hitzeprognosen von 2007

Vor kurzem erreichte uns eine interessante Leserzuschrift, die wir gerne hier im Blog vorstellen wollen:

Guten Morgen die Herren,

[...] Mein besonderes Interesse fand Ihr Artikel vom 19. Juni 2014. Ich stimme mit Ihren Ausführungen völlig überein, dass es sich im Grunde um eine politische Bewegung handelt, mittels des sogenannten Klimawandels, Weltgeschichte zu machen. Bleibt jedoch die Frage offen, wie Millionen von Menschen diesem Trugschluss oder Betrug zum Opfer fallen konnten? Dazu gibt es nach meiner Ansicht nur eine philosophische Antwort! Was bewegt das Verhalten, die Beweggründe und Entscheidungen eines Individuums ? Jeder handelt nach seiner Moral oder Ethik. Welches ist die grundlegende Moral welche unsere Kultur und alle politischen  und religiösen Strömungen in den letzten 2000 Jahren beherrschte? Es ist die Moral des Altruismus. Diese Moral verlangt Opfer für  das Volk, die Rasse, den Nachbarn, den Armen in Afrika, für die “Mutter Erde” usw. – ohne Ende !! Es ist nur auf Grund der Moral des Altruismus möglich, dass der politische Klimawandel so erfolgreich sein kann, weil man “sacrificios” moralisch akzeptiert werden.

Literaturtipps:
Ayn Rand: Capitalism The Unknown Ideal”, paperback page 195 -Conservatism: An Obituary-

“… and the moral code which dominates our culture: the morality of altruism. Altruism holds that man has no right to exist for his own sake, that service to others is the only justification of his existence, and that self-sacrifice is his highest moral duty, virtue and value.”

Ayn Rand: The Virtue Of Selfishness”, paperback page35 – The Objectivist Ethics -

“It is not men´s immorality that is responsible for the collapse now threatening to destroy the civilized world, but the kind of moralities men have been asked to practice. The responsibility belongs to the philosophers of altruism. They have no cause to be shocked by the spectacle of their own success, and no right to damn human nature: men have obeyed them and have brought their moral ideals into full reality. It is philosophy that sets men´s goals and determines their course, it is only philosophy that can save them now. Today, the world is facing a choice: if civilization is to survive, it is the altruist morality that men have to reject.”

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Bei der Analyse von Temperaturdaten fällt auf, dass oftmals kein überzeugender 11-Jahreszyklus gefunden werden kann. Dies überrascht, da der Grundzyklus der Sonne genau diese Zyklenlänge besitzt und es zahlreiche Hinweise auf eine starke solare Beeinflussung des Klimas durch längerfristige Zyklen (Hale – 22 Jahre, Gleissberg – 90 Jahre, Suess – de Vries – 210 Jahre, Eddy – 1000 Jahre und Hallstatt – 2200 Jahre) gibt. Was ist bloß am 11-Jahreszyklus faul? Auf JoNova wird derzeit ein Modell diskutiert, bei dem der 11-Jahreszyklus durch einen klimatischen “Notch-Filter” herausgesiebt und eliminiert wird. Falls Sie Interesse an Details haben oder vielleicht sogar Elektroingenieur sind, dann schauen Sie hier auf JoNova. Zudem könnte es einen Hochpass geben, der Zyklendauern unter 5 Jahre löscht.

In den Leserkommentaren zum Modell weist ein Leser auf die noch immer unverstandenen solaren Verstärkerprozesse hin und empfiehlt die Lektüre des entsprechenden Kapitels in unserem Buch The neglected Sun / Die kalte Sonne. JoNova dankt für den Hinweis und sagt, sie wolle das Kapitel gerne noch einmal nachlesen:

David and Jo I take it you have a copy of the book ‘The Neglected Sun’ by Vahrenholt and Luning (translated from German) Publisher ‘Stacey International’ 2013 ISBN 978-1-909022-24-9. If not, of particular interest would be Chapter 6 ‘The misunderstood climate amplifiers’ relevant to your current post. I got my copy from US Amazon. There are good references not only for that Chapter but throughout the whole book.

I am following your research with great interest. Best Regards.

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Got it. Thanks. Will read that chapter. – Jo

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Die Tageszeitung Arizona Daily Sun aus Flagstaff ist nicht an einer ausgewogenen Klimadiskussion interessiert. Der Herausgeber Randy Wilson schrieb jetzt, dass es in seiner Zeitung keinen Platz für Klimaskeptiker gäbe. Ganz offensichtlich missbraucht hier jemand die ihm verliehene Macht, um klimaalarmistisches Gedankengut zu befördern. Die Verlierer sind die Leser, die ein IPCC-Propagandablatt lesen, ohne dies zu wissen.

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Hand aufs Herz, wer hat sich den 5. Klimazustandsbericht des IPCC (AR5) wirklich in großer Gründlichkeit schon durchgelesen? In der Presse wurde so getan, als wäre alles beim Alten geblieben. Das ist nicht der Fall, was man schnell herausfindet, wenn man sich die Mühe macht und den Bericht studiert. Judith Curry hat in einem kürzlichen Blogpost darauf hingewiesen, dass der AR5 von 2013 die zukünftige Erwärmung viel vorsichtiger beurteilt als der Vorgängerbericht von 2007 (AR4). Curry schreibt: (weiterlesen …)

Neue Arbeit im Fachblatt Ecological Modelling: CO2-Klimasensitivität überschreitet nicht 2 Grad pro CO2-Verdopplung

Im März 2014 erschien im Fachblatt Ecological Modelling eine Arbeit von Craig Loehle, in der der Forscher Abschätzungen der CO2-Klimasensitivität auf Basis der real beobachteten Temperaturentwicklung macht. Insbesondere rechnet Loehle zyklische Entwicklungen heraus, wie etwa pazifische (PDO) und atlantische (AMO) 60-Jahres-Zyklen. Der Wissenschaftler kommt dabei auf einen Wert für die CO2-Klimasensitivität von fast 2,0°C pro CO2-Verdopplung (Gleichgewichtswert). Unberücksichtigt blieb hierbei vorerst, dass der Anteil der Sonne an der beobachteten Klimaerwärmung der letzten 150 Jahre möglicherweise deutlich größer ist als bislang vom IPCC angenommen. Dies würde die Klimasensitivität in einem nächsten Schritt weiter erniedrigen. Loehle erklärt ausdrücklich, dass Klimasensitivitäten die höher als der genannte Wert angenommen werden, als unwahrscheinlich anzusehen sind.

Im Folgenden die Kurzfassung der Arbeit (Fettsetzung ergänzt):

A minimal model for estimating climate sensitivity

Craig Loehle

Climate sensitivity summarizes the net effect of a change in forcing on Earth’s surface temperature. Estimates based on energy balance calculations give generally lower values for sensitivity (<2 °C per doubling of forcing) than those based on general circulation models, but utilize uncertain historical data and make various assumptions about forcings. A minimal model was used that has the fewest possible assumptions and the least data uncertainty. Using only the historical surface temperature record, the periodic temperature oscillations often associated with the Pacific Decadal Oscillation and Atlantic Multidecadal Oscillation were estimated and subtracted from the surface temperature data, leaving a linear warming trend identified as an anthropogenic signal. This estimated rate of warming was related to the fraction of a log CO2 doubling from 1959 to 2013 to give an estimated transient sensitivity of 1.093 °C (0.96–1.23 °C 95% confidence limits) and equilibrium climate sensitivity of 1.99 °C (1.75–2.23 °C). It is argued that higher estimates derived from climate models are incorrect because they disagree with empirical estimates.

 

Mitherausgeber der FAZ Frank Schirrmacher gestorben

Im März 2006 überließ die FAZ ihren kompletten Feuilleton-Teil “wichtigen Klima-Forschern”, um die Welt vor der angeblich drohenden Klimakatastrophe zu warnen. In der Einleitung schrieb der Mitherausgeber des Blattes Frank Schirrmacher:

Wir haben heute unseren Platz geräumt. Das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Freitag ist in wesentlichen Teilen geschrieben von wichtigen Klima-Forschern. Es sind die Mitautoren des UN-Klimaberichts, der Anfang Februar die Weltöffentlichkeit alarmierte, und des vor einigen Monaten in England erschienenen Stern-Reports. Vieles von dem, was heute allgemein über den Klimawandel bekannt und anerkannt ist, entstammt ihren Berechnungen. Wir haben den Wissenschaftlern angeboten, sich des Feuilletons zu bemächtigen. Sie sollen der skeptischen Öffentlichkeit klarmachen, was bei den aktuellen Debatten pure Medienhysterie ist und was schieres Faktum. Sie haben dieses Angebot angenommen. Sie sind heute die Herren dieser Seiten. Sie schildern, auch mit Blick auf die heranwachsenden Schüler und Kinder, welche Welt das sein wird, in der wir leben. 

Auf dem Höhepunkt des Klimaalarmismus, ein Jahr vor Veröffentlichung des 4. Klimazustandsberichts des IPCC, schlug sich Schirrmacher voll auf die Seite der Klimaalarmisten. Ein historischer Irrtum. In seinem Einleitungstext behauptet er zwar, die für das Feuilleton beauftragten Wissenschaftler würden “so wenig alarmistisch wie möglich” berichten. Aber war dies wirklich so? Das Feuilleton selber ist im Internet auf die Schnelle nicht auffindbar. Wer durfte “sich damals des Feuilletons bemächtigen”, welche “wichtigen Klimaforscher” hat die FAZ bzw. Schirrmacher damals eingeladen bzw. nicht eingeladen? Schirrmacher verrät in seinem Text:

Die im Feuilleton versammelten Texte stammen fast ausschließlich von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und wurden für diese Zeitung geschrieben.

Im Rückblick keine gute Wahl. Heute, acht Jahre später, wird das Institut in der Fachwelt meist nur noch belächet. Zu arg haben die PIK-Leute die Katastrophenkarte überreizt, haben sich wissenschaftlich um Kopf und Kragen geschrieben.

Auch in einem 2010 von Schirrmacher herausgegebenen Buch mit dem Titel “Die Zukunft des Kapitalismus” zeigt er offen seine Sympathien für klimaalarmistisches Gedankengut:

In den letzten zweihundert Jahren ist der Kapitalismus aus allen Krisen gestärkt hervorgegangen. Diesmal jedoch ist alles anders, der Kapitalismus schwächelt. Ein weltweiter Kollaps wurde nur dank massiver staatlicher Intervention abgewendet, doch für wie lange? Die Politik zeigt sich unfähig, die globale Wirtschaft zu zähmen, und der Kapitalismus zerstört, siehe Klimawandel, weiter unaufhaltsam die eigenen Grundlagen. Sollte er doch an seinen Widersprüchen zugrunde gehen, wie die Marxisten früher hofften, dann wohl kaum in Form eines Eintritts in das Reich der Glückseligkeit, sondern eher als Höllensturz der menschlichen Gattung. Zumindest eines dürfte klar sein: Wenn wir überleben wollen, wird sich der Kapitalismus grundlegend ändern müssen – und wir uns mit ihm. Der Band bringt zwanzig Beiträge der in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geführten Diskussion zur »Zukunft des Kapitalismus«.

Am 12. Juni 2014 ist Frank Schirrmacher im Alter von nur 54 Jahren gestorben. Im Nachruf der FAZ heißt es:

Frank Schirrmacher, einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und zuständig für das Feuilleton, ist tot. Er verstarb am Donnerstag an den Folgen eines Herzinfarkts. In seiner zwanzigjährigen Zeit als Herausgeber hat er zahllose kulturelle Debatten angeregt und das intellektuelle Leben Deutschlands nachhaltig geprägt.

 

 

Professor für Klimastatistik wird aus Politik-Institut ausgeschlossen: Er hatte bezweifelt, dass der Klimawandel das wichtigste Problem der Menschheit sei

Im Mai 2013 schrieb der Professor für Klimastatistik, Caleb Rossiter, in seinem Blog, dass er sich in Zukunft nicht mehr zur Klimadebatte öffentlich äußern würde, da eine vernünftige Diskussion mit den Anhängern der Klimakatastrophe nicht möglich ist:

I am deserting from the Climate War.  I will never write another climate article or give another climate talk, and I’ll bite my tongue and say oooooooooooom when I hear or see the sort of exaggerations and certainties about the dangers of heat-trapping gasses that tend to make my blood boil at their absurdity.  For a decade I’ve been a busy soldier for the scientific method, and hence a “skeptic” to climate alarmism.  I’ve said all I think and know about this repetitive, unresolveable topic.  I’ll save hundreds of hours a year for other pursuits!

This is not like my pledge to my wife after a marathon that “I’ll never do another one.”  This is real.  There is simply too little room for true debate, because the policy space is dominated by people who approach this issue not like scholars weighing evidence, but like lawyers inflaming a jury with suspect data and illogical and emotional arguments.  

Ein Jahr später, am 4. Mai 2014 brach Rossiter mit seinem Vorhaben und veröffentlichte im Wall Street Journal doch noch einen letzten Beitrag, in dem er die Über-Fokussierung auf das angebliche zukünftige CO2-Problem anprangert, während es in Afrika eine große Anzahl von wahrhaftigen aktuellen Problemen gibt, die viel leichter zu lösen wären:

Sacrificing Africa for Climate Change
Western policies seem more interested in carbon-dioxide levels than in life expectancy.

Leider befindet sich der Essay hinter einer Paywall. Climate Depot bringt jedoch eine Komplettversion (am Ende der verlinkten Seite). Im Folgenden einige Auszüge via Climate Depot:

Rossiter’s Wall Street Journal OpEd continued: “The left wants to stop industrialization—even if the hypothesis of catastrophic, man-made global warming is false. John Feffer, my colleague at the Institute for Policy Studies, wrote in the Dec. 8, 2009, Huffington Post that ‘even if the mercury weren’t rising’ we should bring ‘the developing world into the postindustrial age in a sustainable manner.’ He sees the ‘climate crisis [as] precisely the giant lever with which we can, following Archimedes, move the world in a greener, more equitable direction.”

“Then, as now, the computer models simply built in the assumption that fossil fuels are the culprit when temperatures rise, even though a similar warming took place from 1900 to 1940, before fossil fuels could have caused it. The IPCC also claims that the warming, whatever its cause, has slightly increased the length of droughts, the frequency of floods, the intensity of storms, and the rising of sea levels, projecting that these impacts will accelerate disastrously. Yet even the IPCC acknowledges that the average global temperature today remains unchanged since 2000, and did not rise one degree as the models predicted.

“But it is as an Africanist, rather than a statistician, that I object most strongly to ‘climate justice.’ Where is the justice for Africans when universities divest from energy companies and thus weaken their ability to explore for resources in Africa? Where is the justice when the U.S. discourages World Bank funding for electricity-generation projects in Africa that involve fossil fuels, and when the European Union places a ‘global warming’ tax on cargo flights importing perishable African goods?”

Rossiter spricht ein wichtiges Problem an. Wir könnten heute den Menschen in Afrika leicht helfen: sauberes Trinkwasser, Ausbildung, gute Staatsführung… Aber das würde ja bedeuten, dass man jetzt sofort tatkräftig anpacken müssten. Sehr viel einfacher ist es, den abstrakten CO2-Geist zu jagen. Die simplistische Formel: Reduziert Euren CO2-Ausstoß, verzichtet, leidet, dann wird alles gut. Ein mittelalterlich anmutender, religiös-geprägter Gedanke.

Die Quittung für Caleb Rossiters vernünftigen Beitrag kam sofort. Nach 23 Jahren Zusammenarbeit beendete das Institute for Policy Studies (IPS) aufgrund des Wall Street Journal-Artikels kurzerhand die Zusammenarbeit mit Rossiter. Die Kündigungs-Email des IPS ist lesenswert (Fettsetzung ergänzt): (weiterlesen …)

Kuriose Folge des Erwärmungsstopps: Deutsch­land stockt Gel­der für in­ter­na­ti­o­nalen Klima­schutz auf

Die Neue Presse aus Coburg meldete am 14. Juni 2014:

Spürbare Folge des Klimawandels
Der Starkregen vom April wirkt heute noch nach. Die Betroffenen suchen das Gespräch mit der Stadt, und die sucht nach Lösungen.
Laut Stadtbaumeister Jürgen Graßinger sei an jenem 26. April gut ein Zehntel der Jahresniederschlagsmenge des Landkreises über Mistelfeld niedergegangen. Dadurch sei die Kanalisation überlastet gewesen. Das Wasser habe sich seinen Weg gesucht und sei in die Häuser gelaufen. Da die Massen der Fluten vom Wald her kamen, sollte nach Ansicht von Graßinger ein Gespräch mit dem Forst, bezüglich eines Regenrückhaltebeckens, geführt werden. Auch müsse darüber nachgedacht werden, inwieweit sich Verbesserungen an der Leuchse erreichen lassen. Die Stadt sei bereit, Anwohner in Sachen Hochwasserschutz zu beraten. An 80 Prozent der Starkregenereignisse sei der Klimawandel schuld. An den restlichen 20 Prozent trage die Bevölkerung eine Mitverantwortung, beispielsweise durch die Versiegelung der Flächen. Graßinger rät den Hauseigentümern zum Abschluss einer Elementarversicherung.

Jetzt mal ganz langsam. Starkregen hat es in der Geschichte schon immer gegeben. Der Hauptschuldige an dem Starkregenereignis in Mistelfeld ist also die Natur. Sagen wir einfach mal 80%. Die Natur macht so etwas einfach, und man kann es nicht ändern. Die Stadt sieht zudem 20% der Schuld bei den Bürgern. Kann sein. Regenrückhaltebecken sind ein vernünftiger Schutz. Kurioserweise werden nun jedoch dem “Klimawandel” weitere 80% der Schuld für die Überschwemmung gegeben. Das macht mathematisch nun überhaupt keinen Sinn. Jetzt sind wir schon bei 180%. Machen wir den Faktencheck: Sind die Regenfälle in Deutschland im Laufe der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte extremer geworden? Immerhin ist die Temperatur seit der Kleinen Eiszeit um ein Grad angestiegen. Aktuelle wissenschaftliche Studien erteilen der klimawandelbedingten Starkregen-Idee des  Mistelfelder Stadtbaumeisters eine klare Absage. Weder sind die Niederschläge extremer geworden, noch ist in Zukunft damit zu rechnen. Peinliche Panne. Siehe unsere folgenden Blogbeiträge:

 

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Deutschland gibt für den “Klimaschutz” und die Erforschung der angeblichen Klimakastrophe bereits sehr viel Geld aus. Zwischenzeitlich wird jedoch immer deutlicher, dass die Damen und Herren Klimaforscher überreizt haben: Entgegen sämtlichen Prognosen ist es seit nunmehr 16 Jahren nicht mehr wärmer geworden. Offenbar hat man die CO2-Klimawirkung überschätzt. Wie geht die Bundesregierung mit den wachsenden Zweifeln der Wissenschaft an der Klimakatastrophe um? Kurioserweise möchte man in Zukunft nicht etwa WENIGER, sondern sogar NOCH MEHR Geld in den Klimawandel pumpen. Es muss nicht erwähnt werden, dass dieses Geld jetzt an anderer Stelle fehlt. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gab am 13. Juni 2014 die folgende überraschende Pressemitteilung heraus:

Deutsch­land stockt Gel­der für in­ter­na­ti­o­nalen Klima­schutz auf

Die Bun­des­re­gie­rung will ihren Beitrag zur Finan­zierung des in­ter­na­ti­o­nalen Klimaschutzes aufstocken. Zum Abschluss der UN-Klima­gespräche in Bonn verwiesen Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Gerd Müller und Bundes­umwelt­ministerin Barbara Hendricks auf die aktuellen Haus­halts­planungen für 2014, die zusätzlich 50 Millionen Euro für den in­ter­na­ti­o­nalen Klima­schutz vorsehen. Deutsch­land sei damit bestens vor­bereitet, einen heraus­ragen­den Beitrag zur Aus­stattung des Green Climate Fund zu leisten, betonten beide Minister. (weiterlesen …)

Sebastian Lüning auf ICCC9-Klimakonferenz zur Klimadiskussion in Europa: Licht am Ende des Tunnels?

Im Rahmen der 9. Internationalen Klimakonferenz (ICCC9) in Las Vegas hielt Sebastian Lüning neben seinem Sonnenbeitrag auch einen Vortrag zum Stand der Klimadiskussion in Europa mit dem Titel

Climate change discussion in Europe: Light at the end of the alarmist tunnel?

Das Video zum 12-minütigen Vortrag ist online verfügbar (Beginn des Vortrag bei Minute 2:45 im Clip):

 

 

Wochenblatt Verlagsgruppe mit peinlicher Panne: Zeitung verwechselt Städtischen Wärmeinseleffekt mit Klimawandel

Schocknews auf wochenblatt.de am 10. Juni 2014:

Klimawandel ist schon spürbar: Regensburgs Innenstadt ist um vier Grad heißer
Regensburg war eine Modellstadt, um den Klimawandel zu untersuchen – dabei kam heraus: Die Altstadt ist um vier Grad wärmer als die Umgebung. Der Umweltreferent fordert mehr Wasser und mehr Begrünungen und sogar Sonnensegel. [...] Rechts- und Umweltreferent Wolfgang Schörnig auf Wochenblatt-Anfrage: „Regensburg war vier Jahre lang Teil einer Untersuchung, die man mit Mitteln des Bundes und der EU finanzierte, um mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf eine Stadt mit historischem Kern und etwa 150.000 Einwohnern zu untersuchen.“ Man sei auch mit Wärmekameras über Regensburgs Altstadt geflogen und was man dabei feststellte, überrascht dann doch: „Es gab einige Stellen, die bis zu vier Grad wärmer waren als die umliegenden Stadtteile“, schildert Schörnig. Das sei zwar nicht in der ganzen Altstadt so, es gäbe auch Stellen, die lediglich zwei oder zweieinhalb Grad heißer sind als die Umgebung der Altstadt. „Aber an den Platzfolgen, beispielsweise dem Neupfarrplatz, ist es um bis zu vier Grad heißer“, so Schörnig. „Wenn man etwa vom Alleengürtel des Schlosses in die Altstadt geht, spürt man das sogar auf der Haut“, so der Rechtsreferent.

Klimawandel schon spürbar? Au weiha. Hier werden Dinge vermischt, die wirklich nicht zusammengehören. Es verwundert nicht, dass die eng bebaute Altstadt wärmer als die grünere Umgebung ist. Dies ist der altbekannte städtische Wärmeinseleffekt, der nun wirklich gar nichts mit dem Klimawandel zu tun hat. Vielleicht sollten die Regensburger mal Nachhilfe bei den Stuttgartern nehmen, die ihren Mitbürgern das Phänomen auf der Stadtklima-Webseite erläutern:

Der Wärmeinseleffekt (UHI, urban heat island) ist ein typisches Phänomen des Stadtklimas. In urbanen Ballungsräumen sind im Vergleich zur ländlichen Umgebung bodennah höhere Lufttemperaturen zu beobachten. Diese Überwärmung wird als städtische Wärmeinsel oder UHI bezeichnet. Für die Ausprägung oder die Intensität des Wärmeinseleffektes wird meist die Temperaturdifferenz zwischen der bodennahen Lufttemperatur in einem bestimmten Stadtgebiet und der bodennahen Lufttemperatur in einem außerhalb der Stadt im nahen Umfeld liegenden unbebauten Gebiet angegeben. Die Intensität des Wärmeinseleffektes variiert von Stadt zu Stadt. Aber auch innerhalb einer bestimmten Stadt ist der Wärmeinseleffekt sehr verschieden stark ausgeprägt. Die Intensität des Wärmeinseleffektes ist abhängig von der Größe der Stadt, der Stadtstruktur (Baudichte, Bauhöhen, Grünflächenanteil, usw.) aber auch von den topographischen und den allgemeinen klimatischen Gegebenheiten (Klimazone, Wetterlagen, atmosphärische Strömungen). In großen Städten wurden Temperaturdifferenzen bei der Jahresmitteltemperatur zwischen Stadt und Umland von weit mehr als 10°C gemessen. Ursache für den Wärmeinseleffekt ist vor allem der hohe Anteil versiegelter und bebauter Flächen in urbanen Gebieten, aber auch Luftschadstoffe und anthropogene Wärmequellen beeinflussen die Überwärmung in städtischen Gebieten.

Eine peinliche Panne, die dem bayerischen Wochenblatt da unterlaufen ist. Wer möchte das Wochenblatt auf sein Versehen hinweisen? Kontaktmöglichkeit hier.

 

Sebastian Lüning im Interview mit dem New American

Am 15. Juli 2014 brachte die US-amerikanische Zeitschrift The New American auf ihrer Internetseite ein Interview mit Sebastian Lüning zum Klimawandel:

German Scientist-Author Challenges Global Warming Alarmism (Video)

Written by 

Dr. Sebastian Lüning, an award-winning scientist from Germany, is one of the many foreign experts who converged on Las Vegas for the Heartland Institute’s 9th International Conference on Climate Change (ICCC9), held July 7-9.

Together with Professor Fritz Vahrenholt, Dr. Lüning authored the important 2013 book The Neglected Sun: How the Sun Precludes Climate Catastrophe. Dr. Vahrenholt’s “defection” caused seismic quakes in the climate alarmist ranks, since he was a founding father of Germany’s environmental movement and a director of one of Europe’s largest alternative energy companies. On June 18, 2012, just two days before the opening of United Nations’ Rio+20 Earth Summit, Vahrenholt sent a shock through the green ranks with an op-ed in Britain’s Telegraph entitled “Global warming: second thoughts of an environmentalist.” Vahrenholt took special aim at the UN’s now thoroughly discredited Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC).

Weiterlesen auf thenewamerican.com.

Das Video zum Interview ist hier:

 

Siehe auch Bericht auf Notrickszone (“German Geologist Sebastian Lüning Slams IPCC Climate Science: “A Lot Of The Claims Are Just Not True”“).

 

Webportal “Media Watch on Climate Change” fällt beim Praxistest glatt durch

Der österreichische Kurier berichtete am 13. Juni 2014 über eine neuartige Webplattform, die Klima-Nachrichten im Netz in “Echtzeit” erschließen will:

Arno Scharl, Experte für “Big Data”, präsentierte vor der Fachpresse das Webportal “Media Watch on Climate Change”, kurz MWCC. Im englischsprachigen Raum gibt es MWCC bereits seit 2005, nun wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz das deutschsprachige Pendant gelauncht. Im Sommer soll eine französische Version folgen.

Wer sich neue wissenschaftliche Erkenntnisse ÜBER das Klima erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr gehe es “ausschließlich und ganz bewusst um die Kommunikation von Stakeholdern”, klärt Scharl, Leiter des Instituts für Neue Medientechnologie an der Modul-Universität, auf. Soll heißen: Das Web-Portal ermöglicht es Interessierten, Diskussionen über Umweltthemen auf einen Blick zu erfassen. Wer bestimmt den Diskurs zum Klimawandel? Welche Themen dominieren wann und wo?

Nutzen kann die Website jedermann – kostenlos. Zusatz-Features stehen nur registrierten Usern zur Verfügung. Zielgruppe sind Meinungsmacher wie Forscher, NGOs, Unternehmen und Journalisten. Letzteren soll das Werkzeug helfen, im Nachrichten-Dschungel “möglichst schnell eine Story zu entdecken”, preist Scharl das Medien- und Klimaportal als “Marktforschung in Echtzeit” an.

Schade, keine wissenschaftlichen Informationen. Nur sekundäres und tertiäres Gerede zu einem Thema, das vor allem von einer sachlichen Diskussion über Daten und Analysen profitieren würde. Brauchen wir wirklich eine solche neue Plattform? Wir machen die Probe aufs Exempel und klicken auf “Media Watch on Climate Change”. Auf den ersten Blick sieht die Seite wie das Cockpit eines Flugzeugs aus: “Keyword Graphs” die sich wie ein Lebewesen bewegen. Unüberichtliche Tag Clouds, Weltkarten mit geheimnisvollen Punkten. Wer soll da noch durchblicken? Vermutlich muss man hierzu einen zweijährigen Aufbaustudiengang belegen, um mit der Seite etwas anfangen zu können.

Aber schauen wir uns lieber die Inhalte an. Ganz oben findet sich ein unscheinbares Suchfenster. Wir geben das Wort “Sonnenaktivität” ein. Die Trefferliste schlägt einen guten Artikel aus der Weltwoche vor. Soll angeblich vom Vortag stammen. Beim Aufruf des Artikels dann die Überraschung: Der Artikel ist aus dem Jahr 2010. Nachrichten in “Echtzeit” – Fehlanzeige. Wir testen einen weiteren Suchbegriff: “kalte Sonne”. Die Webseite beginnt zu ratten und meldet schließlich “Es wurden für diese Abfrage keine passenden Dokumente gefunden”. Webseite durchgefallen. Zeitverschwendung.

 

Fritz Vahrenholt tritt in den Akademischen Beirat der Global Warming Policy Foundation ein

Die in London beheimatete Global Warming Policy Foundation (GWPF) setzt sich seit fünf Jahren für ein realistischeres Bild der Klimafrage in der Öffentlichkeit ein. Auf ihrer Webseite beschreibt die GWPF ihre Zielsetzung:

We are an all-party and non-party think tank and a registered educational charity which, while open-minded on the contested science of global warming, is deeply concerned about the costs and other implications of many of the policies currently being advocated. We are in no sense ‘anti-environmental’. There is a wide range of important environmental issues, which call for an equally wide range of policy responses. Our concern is solely with the possible effects of any future global warming and the policy responses that may evoke.

Nun ist Fritz Vahrenholt in den Akademischen Beirat der GWPF eingetreten. In einer Pressemitteilung teilte die Foundation am 14.7.2014 mit:

The Global Warming Policy Foundation is pleased to announce that Professor Fritz Vahrenholt has joined the GWPF’s Academic Advisory Council.

Professor Fritz Vahrenholt was one of the founders of the environmental movement in Germany. In the 1980s his bestsellerSeveso ist überall (Seveso is everywhere) triggered a debate which led to a fundamental reorientation of the chemical industry towards sustainable development.

Dr Vahrenholt holds a PhD in chemistry and is Honorary Professor at the Department of Chemistry at the University of Hamburg. Since 1969 he has been a member of the Social Democratic Party (SPD). From 1976 until 1997 he served in several public positions with environmental agencies such as the Federal Environment Agency, the Hessian Ministry of Environment and as Deputy Environment Minister and Senator of the City of Hamburg. He then held top management positions in the renewable energy industry.

Vahrenholt is a member of the Germany Academy of Technical Sciences and the Senate of the Fraunhofer-Gesellschaft. His 2012 book The Neglected Sun sparked a broad public discussion in Germany about the dogmatism in climate science. He is currently the Chairman of the German Wildlife Trust.

The GWPF Academic Advisory Council is composed of scientists, economists and other experts who provide the GWPF with timely scientific, economic and policy advice. It reviews and evaluates new GWPF reports and papers, explores future research projects and makes recommendations on issues related to climate research and policy.

Die weiteren Mitglieder des GWPF-Beirats sind:

Professor David Henderson (Chairman)
Adrian Berry
Sir Samuel Brittan
Sir Ian Byatt
Professor Robert Carter
Professor Vincent Courtillot
Professor Freeman Dyson
Professor Christopher Essex
Christian Gerondeau
Dr Indur Goklany
Professor William Happer
Professor Terence Kealey
Professor Deepak Lal
Professor Richard Lindzen
Professor Ross McKitrick
Professor Robert Mendelsohn
Professor Sir Alan Peacock
Professor Ian Plimer
Professor Paul Reiter
Dr Matt Ridley
Sir Alan Rudge
Professor Nir Shaviv
Professor Philip Stott
Professor Henrik Svensmark
Professor Richard Tol
Dr David Whitehouse

Im Mai 2014 war auch der schwedische Wissenschaftler Prof. Lennart Bengtsson in den Akademischen Beirat der GWPF eingetreten, wurde jedoch in der Folge von IPCC-Anhängern in einer ungeheuerlichen Weise gemobbt, so dass er den Schritt schließlich wieder rückgängig machte (siehe unseren Blogartikel “Clima Nostra bricht Lennart Bengtsson: Ehemaliger Max-Planck-Direktor muss auf Zusammenarbeit mit klimaskeptischer Vereinigung verzichten“).

 

Siehe auch englischsprachiger Beitrag Leading Climate Science Critic Fritz Vahrenholt Joins GWPF…Sees “Faulty Conclusions In Science” auf Notrickszone.

 

Sebastian Lünings Vortrag auf der 9. Internationalen Klimakonferenz in Las Vegas: “Wie der IPCC die Sonne in seinen Modellen vergaß”

Am 8. Juli 2014 hielt Sebastian Lüning im Rahmen der 9. Internationalen Klimakonferenz (ICCC9) in Las Vegas einen Vortrag mit dem Titel:

The Neglected Sun: How the IPCC managed to forget natural variability in their climate models

Eine Videoaufzeichnung des Vortrags gibt es online. Den Beginn des Vortrags finden Sie bei Minute 2:45 des Videoclips.

 

Im Folgenden der Abstract zum Vortrag:

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The Neglected Sun: How the IPCC managed to forget natural variability in their climate models

By Sebastian Lüning

For many years it was suggested that the pre-industrial temperature and extreme weather history before 1850 might have been monotonous and stable. Meanwhile, a large number of palaeoclimatological and geological studies have comprehensively demonstrated that this model can no longer be upheld. Over the past 10,000 years, temperatures and extreme weather have been continously fluctuating, following milennial, centennial and multi-decadal natural cycles. While some of these changes are driven by auto-cyclical processes originating in the climate system itself, other fluctuations are clearly linked to external drivers, namely solar activity changes. The presentation reviews key case studies that point to a much strong involvement of solar-driven climate change than previously assumed by the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Is it pure coincidence that the 20th century warming occurred at a time when the solar magnetic field more than doubled and during the second half of this period reached an activity level that has rarely been achieved over the last 10,000 years? It is further demonstrated that prominent Atlantic and Pacific ocean cycles (AMO, PDO) with periods of about 60 years modulate the longer term temperature development and between 1977-1998 have led to an amplified temperature increase which the IPCC has mistaken as a long-term warming rate.

 

Wie verlässlich sind Satellitenmessungen des Meeresspiegels? Küstenpegel zeigen viel geringeren Anstieg als Messungen aus dem All

Von Klaus-Eckart Puls

Zahlreiche Auswertungen von Küsten-Pegel-Messungen über 200 Jahre sowie neuerdings von Schwere-Messungen der GRACE-Satelliten ergeben immer wieder einen Meeres-Anstieg von etwa 1,6 mm/yr. Dagegen stehen die seit 1992 publizierten Altimeter-Messungen mit den Satelliten-Systemen TOPEX/POSEIDON/JASON mit doppelt so hohen Werten von 3,2 mm/yr. Die erhebliche Diskrepanz ist bis heute ungeklärt. Dabei stimmen jedoch immerhin die Trends überein: Der Meeres-Anstieg verläuft seit wenigstens 100 Jahren linear, es gibt keine Beschleunigung des Anstieges. Ein Signal durch anthropogenes CO2 (AGW) ist nirgends erkennbar. Das alles steht in krassem Widerspruch zu den Verlautbarungen und insbesondere zu den alarmistischen Prognosen des Klimarates IPCC und einiger Klima-Institute. (Foto rechts: Ostsee, Poel; Aufnahme von H. Puls).

 

(1) Meeres-Anstieg an der Deutschen Nordsee-Küste seit 10.000 Jahren

Es ist das große Verdienst des Wilhelmshavener Küstenforschers Karl-Ernst BEHRE vom Niedersächsischen Institut für Historische Küstenforschung (NIHK), daß wir gute Kenntnisse über die Trans- und Regressionen an der deutschen Nordsee-Küste seit dem Ende der letzten Eiszeit haben [1], vgl. Abb.1 :

 Abbildung 1: Meeres-Anstieg für die südliche Nordsee seit 10.000 Jahren [Quelle 1c, S.21]

 

Abbildung 2 : Meeres-Anstieg für die südliche Nordsee der letzten 3.000 Jahre [Quelle 1a (2003), S.35]

 

Aus den Abbildungen 1 und 2 ergibt sich: Der Meeres-Spiegel ist in den letzten 10.000 Jahren um mehr als 50 Meter gestiegen. Der Anstieg hat sich immer mehr verlangsamt, wenn man den übergreifenden Trend auch über die Trans- und Regressionen der letzten 3.000 Jahre betrachtet. In den “jüngsten” 400 Jahren (1600-2000) hat es (ohne GIA-Korrektur) einen Anstieg von 1,35 m gegeben, in den vergangenen 100 Jahren nur einen solchen von 25 cm, folglich eine weitere Verlangsamung. Bezüglich der säkularen Abschwächung des Meeres-Anstieges in den letzten Jahrhunderten kommen andere umfangreiche Untersuchungen [2] zum ähnlichen Ergebnis wie BEHRE: (weiterlesen …)

Die Sonne im Juni 2014 und Aktuelles von Land und Wasser

Von Frank Bosse und Fritz Vahrenholt

Unser Zentralgestirn hatte im Juni Einiges an Aktivität zu bieten, die festgestellte SSN (SunSpotNumber) betrug 71,0 und erreichte damit 74% des für diesen Zyklusmonat üblichen als Mittelwert der beobachteten Zyklen 1…23.

Abbildung 1: Der Vergleich des aktuellen Zyklus ( Solar Cycle- SC)24 mit dem momentan ähnlichen SC1 und dem Mittelwert SC1…SC23.

 

In der Betrachtung der Aktivität der einzelnen Zyklen hat sich im Vergleich zum Vormonat nicht viel getan:

Abbildung 2: Die aufsummierten Differenzen zum Mittelwert (blau in Abb.1) der einzelnen Zyklen.

 

Der deutliche Abfall der Aktivität in relativ kurzer Zeit seit dem SC22 mit seinem Maximum um 1990 ist augenfällig. Von einzelnen heftigen Aktivitätsphasen abgesehen bleibt es längerfristig ruhig auf der Sonne nach ca. 2005. Ein direkter Nachweis von Temperaturänderungen zwischen Maxima und Minima der Zyklen (vgl. Abb. 1) auf der Erde führt jedoch nur zu marginalen Spuren in den Temperaturreihen.  Dabei ändert sich auch die Gesamtstrahlung (Total Solar Irradiance – TSI) nicht sehr stark, jedoch merklich. In der auch im letzten IPCC- Bericht verwendeten Datenreihe (weiterlesen …)

Deutschlandfunk mit auffälligem Disclaimer nach Rahmstorf-Interview: “Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen”

Der Deutschlandfunk ist ein großer Unterstützer des IPCC und der Klimakatastrophen-Idee. Am 12. Juni 2014 bot man Stefan Rahmstorf eine Plattform für sein in der Fachwelt umstrittenes Gedankengut:

Hitzewellen und Unwetter nehmen zu

Stefan Rahmstorf im Gespräch mit Britta Fecke

Der Mensch müsse sich in der Zukunft auf starke Wetterextreme einstellen, sagte Klimaforscher Stefan Rahmstorf im Deutschlandfunk. Die Hitzewellen und starken Unwetter seien eine Folge der globalen Erwärmung. Das Wetter der Zukunft sei rekordverdächtig.

Stefan Rahmstorf: Es gibt einige Studien, die zeigen, dass es tatsächlich eine Zunahme gibt. Das betrifft gerade zum Beispiel auch das Gewitterpotenzial, was ja jetzt relevant ist bei den gerade passierten Unwettern. Aber es gibt auch eine Zunahme bei extremen Niederschlägen, die dann zu Überschwemmungen führen. Und selbstverständlich gibt es auch eine deutliche Zunahme von Hitzewellen als Folge der globalen Erwärmung.

Fecke: Das wäre meine nächste Frage gewesen. Sehen Sie einen direkten Zusammenhang mit der globalen Erwärmung der erdnahen Luftschicht bei dieser Häufung der extremen Wetterereignisse?

Rahmstorf: Ja sicher. Bei den Hitzewellen ist es ganz klar, wenn es generell wärmer wird, dass dann auch immer mehr Temperaturrekorde gebrochen werden. Wir haben das gezeigt, dass sowohl weltweit als auch gerade bei uns in Europa die Zahl von monatlichen Hitzerekorden, wärmster Juli seit Beginn der Aufzeichnung etwa, dass diese Art von Rekorden heute fünfmal so oft beobachtet wird, wie man es rein durch Zufall erwarten würde in einem unveränderten Klima.

Welche Studien (“einige Studien”) und Zeiträume meint Rahmstorf? Hier wäre ein Vergleich mit Daten aus der Mittelalterlichen Wärmeperiode vor 1000 Jahren notwendig, als es schon einmal so warm wie heute war. Rahmstorfs Kollegen sehen die Situation übrigens ganz anders. Siehe unsere Blogbeiträge “Forscherinnen der University of New South Wales in Sydney: Es gibt keine belastbaren Hinweise darauf, dass die Temperatur-Variabilität extremer geworden wäre oder werden könnte” und “Fata Morgana: Potsdamer Hypothese überwiegend menschengemachter Hitzewellen bestätigt sich nicht“. Ob Britta Fecke von diesen Studien wusste, als sie mit Rahmstorf sprach?

Weiter im Deutschlandfunk-Interview:

Fecke: Wenn Sie diese Daten nehmen und versuchen, in die Zukunft zu schauen, was glauben Sie zu erkennen? Worauf müssen wir uns einstellen?

Rahmstorf: Allgemein müssen wir uns natürlich nicht nur auf die weitere Erwärmung, sondern auch auf weitere Extremereignisse einstellen. Ich kann das jetzt nicht zuverlässig quantifizieren, wie viele häufige Extreme.

Rahmstorf vertritt hier eine mittlerweile überholte Idee, dass die Klimaerwärmung automatisch zu mehr Extremwetter führt. Aktuelle Studien können dies nicht bestätigen. Selbst der IPCC ist von dieser Hypothese offiziell abgerückt. Rahmstorf, ein Ewiggestriger. Siehe hierzu auch das Editorial von Sebastian Lüning in der Oktober-Ausgabe 2013 des Fachmagazins ‘Disaster Advances’. Weiterhin siehe auch:

 

So ganz geheuer war das Interview dem Deutschlandfunk wohl selber nicht. Am Ende des Textes gibt es einen auffälligen Disclaimer:

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

 

Überraschende Ansichten der Erdölindustrie zum Klimawandel: Die Mehrheit der Beschäftigten glaubt noch immer, der Mensch wäre an allem Schuld

Mitte Juni 2014 veröffentlichte Warren Business Consulting das Ergebnis für 2014 einer alljährlichen Umfrage zum Klimawandel. Fast 57% der Befragten glauben immer noch, dass die Erwärmung der letzten Jahrzehnte “überwiegend durch den Menschen” verursacht wurde. Dies ist umso verwunderlicher, da sich die Umfrage vor allem an Beschäftigte aus der Erdölindustrie richtete. Offensichtlich fehlt es vielen Menschen immer noch an unabhängigen Informationen. Der Inhaber von Warren Business Consulting, Angus Warren, erklärte sich daraufhin bereit, kurze Gastbeiträge zum Klimawandel auf seiner Webseite zu veröffentlichen. Hier ein Auszug:

The Forgotten Sun: Climate Catastrophe is Called Off

Failure to comprehensively examine all the drivers of climate change may produce a falsified fear of a dangerously overheated planet.

By Sebastian Lüning

A well-known natural cold phase shaped the climate of our planet between the 15th to 19th centuries. This so-called ‘Little Ice Age’ ended around 1850 which accidentally coincides with the beginning of the industrial age. Average global temperatures have risen by 0.8°C since then. Notably, the warming has paused for the last 16 years. When speaking about ‘global warming’, very people are aware of the fact that our reference value for the warming does not represent a neutral, longterm average temperature but the extreme cold of the Little Ice Age.

The lack of historical and geological perspective also leads to a number of other misunderstandings. For many years it was suggested that the pre-industrial temperature and extreme weather history before 1850 might have been monotonous and stable. Meanwhile, a large number of palaeoclimatological and geological studies have comprehensively demonstrated that this model can no longer be upheld. Over the past 10,000 years, temperatures and extreme weather have been continously fluctuating, following milennial, centennial and multi-decadal natural cycles. While some of these changes are driven by auto-cyclical processes originating in the climate system itself, other fluctuations are clearly linked to external drivers, namely solar activity changes.

A large number of scientific papers point to a much strong involvement of solar-driven climate change than previously assumed by the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Is it pure coincidence that the 20th century warming occurred at a time when the solar magnetic field more than doubled and during the second half of this period reached an activity level that has rarely been achieved over the last 10,000 years? It is further demonstrated that prominent Atlantic and Pacific ocean cycles (AMO, PDO) with periods of about 60 years modulate the longer term temperature development and between 1977-1998 have led to an amplified temperature increase which the IPCC has mistaken as a long-term warming rate.

Weiterlesen auf warrenbusinessconsulting.com.

Ein weiterer Klimabeitrag auf der Webseite stammt von Peter Franklin (“Climate Change and the Law of Unintended Consequences“).

 

Barack Obama redet alarmistischen Klima-Käse und jettet im Anschluss nach Palm Springs zum Golfspielen

Leonardo DiCaprio kämpft gegen Klimawandel und prangert in öffentlichen Auftritten die CO2-Exzesse der Menschheit an. Wir müssen uns einschränken, um die Katastrophe abzuwenden. Am besten die anderen, denn für Hollywoodsars gelten selbstverständlich andere Regeln. Bereits im Februar 2013 hatten wir an dieser Stelle über eine kuriose Klimaschutzmaßnahme von DiCaprio berichtet: “Leonardo DiCaprio: “Ich werde um die Welt fliegen, um Gutes für unsere Umwelt zu tun”“. Nun kommt es aber noch besser. Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft jetteten er und 21 Kumpels nach Rio, um dort eine 400-Millionen-Dollar teure und gut motorisierte Yacht eines arabischen Scheichs zu mieten und zu feiern. Kreativer Klimaschutz. Schon bald möchte DiCaprio mit Virgin Galactic in den Weltraum geschossen werden. Dabei verbrennt ein einziger Virgin Galactic Weltraumflug doppelt so viel Energie wie ein US-amerikanischer Durschnittsbürger pro Jahr benötigt.

Momentan hat auch Barack Obama wieder Spass am Spiel mit der Klimakatastrophe. Regelmäßig tritt er in Al Gores Fußstapfen als Klima-Weltuntergangsprophet auf und fordert hohe Summen, um die Apokalypse zu vermeiden. Kürzlich hatte er wieder einen dieser Auftritte, wie ntv am 15. Juni 2014 meldete:

Obama macht Witze über Klimaleugner
In einer Rede vor 10.000 Studenten reißt US-Präsident Obama Witze über Politiker, die behaupten, der Mensch sei nicht für den Klimawandel verantwortlich.
US-Präsident Barack Obama hat sich über Klimaleugner lustig gemacht. Bei einer Abschlussfeier an der Universität von Kalifornien in der Stadt Irvine sagte er, den Klimawandel zu leugnen sei das Gleiche wie zu behaupten, der Mond sei aus Käse.

Da hat Obama recht. Der Mond besteht nämlich gar nicht aus Käse wie Spektralmessungen der NASA jetzt eindeutig zeigen konnten. Fachleute vermuten, dass unser Erdtrabant vielmehr aus einer Substanz besteht, die irgendwo zwischen Salamiwurst und Gurke rangiert. Im Übrigen gibt es gar keine Klimaleugner. Das Klima hat sich immer gewandelt, das ist bestens bekannt. So hat sich die Erde in den letzten 6000 Jahren um etwa ein bis zwei Grad langfristig abgekühlt. Unsere Vorfahren kamen während des sogenannten mittelholozänen Klimaoptimums ganz schön ins Schwitzen.

Aber zurück zu Obama. Nach Beendigung eines ähnlichen Klimavortrags bestieg er lustig pfeifend seinen Air Force 1-Jet und düste mal eben nach Palm Springs zum Golf. Klimaschutz aktiv gelebt.

 

Modeschöpferin Vivienne Westwood: Hilfe, der Klimawandel !

Die Gala berichtete am 10. Juni 2014 unter der Rubrik ‘Beauty und Fashion’:

Vivienne Westwood: Hilfe, der Klimawandel!
Designerin Vivienne Westwood macht sich wegen des Klimawandels große Sorgen
[...] Die britische Modeschöpferin soll sich in “schrecklicher Panik” wegen der Zukunft der Menschheit befinden. Die Designerin setzt sich für den Klimaschutz ein, spendete vor Kurzem dafür über 1 Million Euro [...] “Ich bin in schrecklicher Panik. Wir sollen ruhig sein und nicht in Panik verfallen, aber die Westhälfte der Antarktis schmilzt auf nicht rückgängig machbare Weise. Das Eis schmilzt; der Meeresspiegel wird auf vier Meter, 70 Meter steigen, wenn all die Polkappen schmelzen.” Eine von Viviennes größten Sorgen ist, dass die Menschen sich nicht gründlich über das, was gerade auf der Welt geschieht, informieren. Sie glaubt, dass die zuständigen Leute sich die Schuld eingestehen sollten, obwohl die Designerin sich auch sorgt, dass junge Leute im Grunde zu faul seien, um sich über den Klimawandel richtig auf dem neusten Stand zu halten.

Da haben wir nun den Salat. Die gutgläubige Westwood ist der klimaalarmistischen Sekte auf den Leim gegangen. Angst vor dem Weltuntergang, Panik, große Geldgeschenke an die Sekte – das Muster ist bekannt. Wäre es nicht schön, wenn sich die Menschen viel intensiver mit den Grundlagen der Klimadiskussion beschäftigen würden? Auf jeden Fall. Den dringendsten Nachhilfebedarf hat dabei offenbar Vivienne Westwood selbst. Die Westantarktis schmilzt, ja, aber unumkehrbar ist dies keineswegs. In der Vergangenheit hat es dort immer wieder Schmelzperioden gegeben, insbesondere zu Warmzeiten wie heute. Siehe unseren Blogbeitrag “Unumkehrbare Eisschmelze in der Westantarkis? Geologen widersprechen: Schon immer hat das Eis die Wende hinbekommen“. Eine Arbeit von Steig et al. aus dem April 2013 in Nature Geoscience wirft Licht in das klimaalarmistische Dunkel. Die in der Westantarktis während der letzten Jahrzehnte beobachtete Eisschmelze unterscheidet sich laut Eiskernuntersuchungen der Autoren nicht von ähnlichen Schmelzepisoden wie sie in den 1830er und 1940er Jahren bereits aufgetreten sind. Die University of Washington erläutert die Studie:

In the last few decades, glaciers at the edge of the icy continent of Antarctica have been thinning, and research has shown the rate of thinning has accelerated and contributed significantly to sea level rise. New ice core research suggests that, while the changes are dramatic, they cannot be attributed with confidence to human-caused global warming, said Eric Steig, a University of Washington professor of Earth and space sciences. Previous work by Steig has shown that rapid thinning of Antarctic glaciers was accompanied by rapid warming and changes in atmospheric circulation near the coast. His research with Qinghua Ding, a UW research associate, showed that the majority of Antarctic warming came during the 1990s in response to El Niño conditions in the tropical Pacific Ocean. Their new research suggests the ’90s were not greatly different from some other decades – such as the 1830s and 1940s – that also showed marked temperature spikes. “If we could look back at this region of Antarctica in the 1940s and 1830s, we would find that the regional climate would look a lot like it does today, and I think we also would find the glaciers retreating much as they are today,” said Steig, lead author of a paper on the findings published online April 14 in Nature Geoscience.

Wer kann Vivienne auf diese wichtige Arbeit aufmerksam machen? Vielleicht kann sie danach wieder richtig schlafen…

 

Klimwandel verhindert den Kontakt mit Außerirdischen

Der US-amerikanische Milliardär Tom Steyer hat nun eine Stiftung eingerichtet, die Opfern des Klimwandels helfen soll, wie CBS Sacramento am 6. Juni 2014 meldete. Steyer will zusammen mit anderen Spendern zudem 100 Millionen Dollar in eine Kampagne investieren, die der US-Politik klimaalarmistische Impulse geben soll. Da stellt sich sogleich die Frage, wieviel Gutes man mit diesem Geld tun könnte, wenn man es in echte, bereits heute existierende Probleme investieren würde? Wie wäre es zum Beispiel mit sauberem Trinkwasser für momentan unterversorgte Regionen der Erde? Bevölkerungsexplosion, Malaria, Krebs, Korruption, Luftverschmutzung, häusliche Gewalt oder Kinderarbeit? Sind dies nicht viel akutere Ungerechtigkeiten, die wir heute effektiv bekämpfen könnten und müssten? Steyer und seine Kumpanen könnten hier wichtige Pionierarbeit leisten.

Mit Dank an WUWT.

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Einsteiger in der Klimadiskussion brauchen eine ganze Weile, um die komplexen Zusammenhänge der Klimawelt zu lernen. Dazu kommt die Geschichte der Klimadiskussion. Wem kann man glauben, wer hat verborgenene Interessen, die durch die Verkündung der Klimakatastrophenlehre befördert werden? Alfred Brandenberger hat auf seiner Klima-Webseite ein ‘Who is Who’ der Klimaakteure. Reinschauen lohnt sich (Teil 2 hier).

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Auf der Physik-Webplattform phys.org verliehen am 10. Juni 2014 Wissenschaftler ihrer Sorge Ausdruck, dass der Klimawandel den Kontakt mit außerirdischen Zivilisationen gefährden könnte.

Climate change may prevent contact with alien civilisations
[...] So why don’t we see advanced civilisations swarming across the universe? One problem may be climate change. It is not that advanced civilisations always destroy themselves by over-heating their biospheres (although that is a possibility). Instead, because stars become brighter as they age, most planets with an initially life-friendly climate will become uninhabitably hot long before emerges. The Earth has had 4 billion years of good weather despite our sun burning a lot more fuel than when Earth was formed. We can estimate the amount of warming this should have produced thanks to the scientific effort to predict the consequences of man-made greenhouse-gas emissions.

Vier Milliarden Jahre gutes Wetter.Und jetzt kommt der böse Mensch und versaut es alles. Die armen Außerirdischen, die uns jetzt nicht mehr kennenlernen können…

Mit Dank an WUWT.

9. International Klimakonferenz in Las Vegas live im Internet miterleben

In Las Vegas startet heute, am 7. Juli die 9. Internationale Konferenz zum Klimawandel (ICCC-9). Alle Vorträge können im Internet live mitverfolgt werden. Klicken Sie hier, um zum Livestream zu gelangen. Das detaillierte Vortrags-Programm gibt es hier. Beachten Sie bitte, dass die Zeitverschiebung zwischen Las Vegas und Deutschland neun Stunden beträgt, zu den veröffentlichten Zeiten also 9h dazugerechnet werden müssen (Online-Tool zur Umrechung hier). Mit dabei in Las Vegas ist Sebastian Lüning vom Kalte-Sonne-Team. Lüning wird an Panels zur solaren Beeinflussung des Klimas (Beginn 23:45h deutscher Zeit am 8.7.2014) sowie zur Klimadiskussion in Europa (Beginn 01:15h nachts am 9.7.2014) teilnehmen.

Anthony Watts von WUWT bei seinem ersten Vortrag in Las Vegas am 8. Juli 2014. Sitzend (von links): Tom Harris und James Taylor

 

Geological Society of Australia findet unter ihren Mitgliedern keinen Konsens in der Klimafrage

Die Geological Society of Australia (GSA) hat nach langem Anlauf den Versuch abgebrochen, ein gemeinschaftliches Klimagrundsatzpapier zum Klimawandel zu erstellen. Die Präsidentin der Vereingigung erklärte, der Konsensversuch würde in der GSA zu viel Uneinigkeit stiften und die gute Zusammenarbeit in der Geologischen Vereinigung bedrohen. The Australian berichtete am 4. Juni 2014:

After more than five years of debate and two false starts, Geological Society of Australia president Laurie Hutton said a statement on climate change was too difficult to achieve. Mr Hutton said the issue “had the potential to be too divisive and would not serve the best interests of the society as a whole.” The backdown, published in the GSA quarterly newsletter, is the culmination of two rejected position statements and years of furious correspondence among members. Some members believe the failure to make a strong statement on climate change is an embarrassment that puts Australian earth scientists at odds with their international peers. It undermines the often cited stance that there is near unanimity among climate scientists on the issue.

Den vielbeschworenen angeblichen Konsens unter Geowissenschaftlern zum Klimawandel gibt es nicht, wie dieser Vorfall erneut eindrucksvoll unter Beweis stellt.

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Am 28. Mai 2014 gab die dänische Universität Aarhus eine interessante Pressemitteilung heraus: Die großen Säugetiere sind in der letzten Eiszeit nicht etwa wegen des Klimawandels, sondern durch die menschliche Jagd ausgestorben:

Climate not to blame for the disappearance of large mammals

A new study unequivocally points to humans as the cause of the mass extinction of large animals all over the world during the course of the last 100,000 years.

Was it mankind or climate change that caused the extinction of a considerable number of large mammals about the time of the last Ice Age? Researchers at Aarhus University have carried out the first global analysis of the extinction of the large animals, and the conclusion is clear – humans are to blame.

“Our results strongly underline the fact that human expansion throughout the world has meant an enormous loss of large animals,” says Postdoctoral Fellow Søren Faurby, Aarhus University.

Was it due to climate change? (weiterlesen …)