In der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft regt sich Widerstand gegen den Klimaalarmismus

In der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (DMG) mehrt sich der Widerstand gegen klimaalarmistisches Gedankengut. Ein Teil der Mitglieder will den fachlich fragwürdigen Katastrophismus nicht mehr mittragen. Auf Seite 34 des Verbandsblatts “Mitteilungen DMG” erschien in der Ausgabe 1/2014 ein mahnender Beitrag einer Gruppe besorgter Mitglieder:

Zur Situation im Fach Meteorologie-Klimatologie

Aus lange gegebenen Anlässen beobachten Kollegen in meteorologischen Fachkreisen mit Besorgnis, dass sich in ihrem Fachgebiet (vornehmlich in der Klimatologie) Entwicklungen zementieren, welche sie aus wissenschaftlicher Sicht einfach nicht akzeptieren können und die darüber hinaus auch nicht ihrem Berufsethos entsprechen.

Bei diesen Entwicklungen handelt es sich zunächst um so etwas wie eine Demokratisierung der Wissenschaft: Jedermann darf und soll in ihr mitbestimmen; in der Meteorologie-Klimatologie umfasst Jedermann weltweit ein unübersehbares Heer von organisierten, kaum bekannten Personen, bei uns fast schon die gesamte Öffentlichkeit. Die dadurch erfolgte Veränderung des Begriffs Wissenschaft hat nach unserer und anderer Überzeugung zu negativen Auswirkungen auf die Qualitätsstandards in ihr geführt.

Dies betrifft in besonderem Maße die Debatte um den Klimawandel. Mit ihrem CO2-Konsens führte eine Gruppe, die sich zwar aus bekannten ‒ sich mit dem Klima befassenden ‒ Kollegen, doch auch aus einer großen Zahl von Klimafunktionären aus allen nur denkbaren gesellschaftlichen Bereichen zusammensetzt (s. o.), eine quasi verbindliche Interpretation zur Ursache des Klimawandels in diese Wissenschaft ein, ‒ was doch ein völlig wissenschaftsfremder Vorgang sein sollte. Zweifel an dieser Interpretation sind mehr oder weniger verboten. In der Klimatologie betreffen diese Zweifel mitgeteilte Datensammlungen oder übernommene Ergebnisse von kaum überprüfbaren Modellrechnungen anderer.

Der stete Hinweis auf den Konsens unter den genannten Klimatologen, die einen anthropogen verursachten Klimawandel zu belegen trachten, hatte zur Folge, dass ein Ende der Debatte über Grundsatzfragen quasi verordnet wurde. Dadurch grenzte man in diesem Fachgebiet eine größere Zahl von Fachkollegen bleibend aus. Eine solche Ausgrenzung und die damit verbundenen unabsehbaren Folgen sind für uns ‒ und auch nach Überzeugung vieler uns bekannter Fach-Meteorologen ‒ eigentlich nicht zu verantworten; dies gilt jedenfalls, wie wir meinen, im Hinblick auf unseren wirklichen Kenntnisstand auf diesem Gebiet.

Wir wünschen uns daher, dass allgemein ‒ und auch in unserem Wissenschaftsgebiet ‒ eine Rückkehr zu einem vorurteilsfreien Wissenschaftsbetrieb früher üblicher Art zustande kommt. Dies beinhaltet die Freiheit der Mitteilung von ‒ natürlich soliden ‒ wissenschaftlichen Ergebnissen, auch wenn diese dem Mainstream (etwa den IPCC-Berichten) nicht entsprechen.

Wiedergabe der Stimmung einer Gruppe von Mitgliedern des ZV Berlin-Brandenburg der DMG,
i. A. B. Barg, W. Fett, H. Fortak, K. Knüpffer

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Der DMG gebührt Dank, dass dieser Beitrag erscheinen konnte. Allerdings handelt es sich um eine gekürzte und entschärfte Version. Am 16. Mai 2014 veröffentlichte Pierre Gosselin auf seinem Klimablog NoTricksZone den ursprünglichen Text des Artikels. Im Folgenden die Passagen, die es nicht in die Endfassung geschafft haben:

     Kaum wahrgenommen steht hinter derartigen Entwicklungen – zugegebenermaßen – auch das politische Ziel einer Veränderung der Gesellschaft, mag man das wollen oder nicht. Gegenwärtig soll es die weltweit nachhaltige Veränderung derselben sein.

     Bei dieser politischen Aktion macht die Meteorologie-Klimatologie an prominenter Stelle entscheidend mit. Der – vorgebliche – CO2-Konsens dient dabei als Hebel innerhalb einer Gruppe, die sich zwar aus bekannten – sich mit dem Klima befassenden – Kollegen, doch auch aus einer großen Zahl von Klimafunktionären aus allen nur denkbaren gesellschaftlichen Bereichen zusammensetzt (s. o.). Beide Gruppen führten mit ihrem Konsens gemeinsam ein verbindliches Dogma in diese Wissenschaft ein (was doch ein völlig wissenschaftsfremder Vorgang ist.)

     Derartiges gibt es aber in der Geschichte der Wissenschaft nicht zum ersten Mal. Im vorliegenden Falle entstand dieses Dogma zwar auf demokratischem Wege (durch Konsensabstimmungen?) letztendlich doch fast auf diktatorischem. Denn Zweifel an diesem Dogma sind de facto verboten und werden bestraft? – In der Klimatologie betreffen diese Zweifel mitgeteilte Datensammlungen oder übernommene Ergebnisse von kaum überprüfbaren Modellrechnungen anderer. Derartiges war bisher doch mittels unserer so gefeierten freiheitlich-demokratischen Grundordnung als überwunden betrachtet worden!

 

Mit Dank an Pierre Gosselin