Hans-Joachim Schellnhuber hofft auf Klima-Gandhis, die unpopuläre Klimaschutzmaßnahmen gegen den Volkswillen durchknüppeln

Noch im Wahlkampf erwähnte US-Präsident Barack Obama den Klimawandel mit kaum einer Silbe, jetzt allerdings dreht der Parteigenosse von Al Gore kräftig auf. Obama will das Klima retten und verliest hierzu fleissig Erklärungen und lässt Papiere erstellen. Nun kam jedoch heraus, dass Obamas neuestes Klimapapier auf einem Entwurf basiert, der von drei Aktivisten verfasst ist. Die Mail Online berichtete am 7. Juli 2014:

Revealed: How environmentalists were allowed to draft Obama’s White House energy policy

  • A trio of activists from the Natural Resources Defense Council wrote a 110-page draft that became Obama’s latest global-warming plan
  • Two lawyers and a graduate of a Berkeley program advocating a ‘sus­tainable envi­ron­ment and a just society’ crafted the document in 2010
  • The move is seen as revenge against the second Bush administration for allowing energy producers to advise the White House in secret meetings
  • The document’s lead scientific author now helps run a global-warming super PAC run by billionaire liberal Tom Steyer

Weiterlesen auf dailymail.co.uk.

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Der Reggae und Hip Hop-Musiker Pierre Baigorry (Peter Fox, SEEED) sprach kürzlich mit Hans-Joachim Schellnhuber über den Klimawandel. Schellnhuber macht einen regelrecht geknickten Eindruck. Die Demokratie würde die Umsetzung seiner Klimaschutzvisionen verhindern. Ein Systemwechsel müsste her. Außerdem vermisst er bei Angela Merkel Größe. Er deutet an, sie würde nur auf Wählerstimmen schielen und hätte daher den tugendhaften Klimapfad verlassen. Es spricht viel dafür, dass er mittlerweile von der Kanzlerin abserviert worden ist. Noch vor etlichen Jahren in ihrer Phase als “Klimakanzerlin” hatte sie intensiv auf Schellnhuber gesetzt. Möglicherweise hat sie mittlerweile bemerkt, dass sich Schellnhuber mit seinen extremen Thesen weit vom Mainstream entfernt hat und auch vor antidemokratischen Maßnahmen zur Verwirklichung seines alarmistischen Klimaalbtraums nicht zurückschreckt.

Pierre Gosselin hat das Interview detailliert analysiert (Übernahme aus dem Notrickszone-Blog): (weiterlesen …)

Park Sanssouci klimatisch bedroht? Damals und heute – ein Vergleich

Von Walter Fett

Während seiner Regierungszeit 1740-1786 legte Friedrich der Große, genannt der „Alte Fritz“, den Park von Sanssouci in Potsdam an. Interessanterweise stieg bereits im Verlauf des 18. Jahrhunderts – wohlgemerkt bei niedrigstem CO2-Gehalt der Luft – die grob gemittelte Temperatur im Berlin-Potsdamer Raum um knapp ein Grad an. Dieses können wir aus der erfreulich weit zurückreichenden Beobachtungsreihe von Berlin-Dahlem schließen, nur 20 km von Sanssouci abgelegen (Abbildung 1). Es ist nicht bekannt, dass sich in der Zeit des Heranwachsens des Parks der Temperaturanstieg, direkt oder indirekt, besonders schädlich ausgewirkt hätte.

Ein ähnliches Schicksal könnte man nun auch zwei Jahrhunderte später erwarten. Da erlebte ein „Fritzchen Müller“ eine vergleichbare Temperaturerhöhung. Auch erreichte die Temperatur nicht mehr als nur das damalige Niveau. Man könnte daher meinen, dass das Schicksal der Parknatur dem damaligen – letztlich eher harmlosen – in etwa gleichen müsste. Abgesehen davon, dass angesichts des inzwischen wesentlich höheren CO2-Gehalts sogar mit einer Wachstumsförderung zu rechnen ist.

Wie seinerzeit nach dem Temperatur-Maximum die Umkehr zu einer Abkühlung erfolgte, erleben wir auch jetzt seit anderthalb Dutzend Jahren, dass die weltweite Temperatur nicht mehr zunimmt. Warum also sollte man sich um den Park besonders sorgen? Warum sollte es diesmal dem Park schlechter ergehen?

Ungeachtet dieser Entwicklung hält es die Stiftung für Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) für geboten, wegen der „zu erwartenden Probleme“(!) eine dreitägige internationale Fachtagung „Historische Gärten im Klimawandel“ unter der apokalyptisch klingenden Ankündigung „Sanssouci in Klimanot“ zu veranstalten (siehe Presseinformation der SPSG unten). Nichts gegen generelle Untersuchungen über die Klimaabhängigkeit – auch die eines Parks. Jedoch das jedwede – und eventuell nicht unwillkommene – zeitgemäße Herhalten einer Klimadramatik erscheint uns doch bedenklich, – es sei denn, man hätte letztlich eine vorläufige Beruhigung der Öffentlichkeit im Auge, also dann sich schon treffender zumindest im Sinne einer Fragestellung geäußert, wie: „Sanssouci in Klimanot ?

Abbildung 1: Temperaturentwicklung in Berlin-Dahlem während der vergangenen 300 Jahre.

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Presse-Information der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)

Internationale Fachtagung “Historische Gärten im Klimawandel”
Donnerstag, 4. September bis Samstag, 6. September 2014
Nikolaisaal, Wilhelm-Staab-Str. 10-11, und Orangerieschloss, Park Sanssouci, Potsdam

Sanssouci in Klimanot

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und Deutsche Bundesstiftung Umwelt richten Fachtagung zum Thema “Historische Gärten im Klimawandel” ausDie Auswirkungen des globalen Klimawandels sind in der Region Berlin-Brandenburg bereits heute nachzuweisen. Zunehmende Trockenheit, häufiger auftretende Wetterextreme mit Stürmen und Starkregen haben deshalb auch Folgen für Erhalt und Pflege der historischen Gärten der zum UNESCO-Welterbe gehörenden Potsdam-Berliner Kulturlandschaft. In welcher Weise die Gartendenkmalpflege darauf in Zukunft reagieren muss, um diese einzigartigen  Kulturdenkmale zu bewahren, ist bisher jedoch nur in Ansätzen fachlich diskutiert worden.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) wird deshalb vom 4. bis 6. September 2014 die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Internationale Fachtagung “Historische Gärten im Klimawandel” in Kooperation mit der UNESCO und dem Internationalen Rat für Denkmalpflege ICOMOS ausrichten.

Neben national und international anerkannten Spezialisten der Gartendenkmalpflege haben renommierte Klimaforscher und Naturwissenschaftler ihre Teilnahme zugesagt. Zu den Referenten werden unter anderem der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Prof. Hans Joachim Schellnhuber, der ehemalige Bundesumweltminister Prof. Klaus Töpfer vom Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) und Dr. Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), gehören. (weiterlesen …)

Hessischer Starkregen aus dem Juli 2014 eine Folge des Klimawandels? Eher unwahrscheinlich. Statistiken zeigen eine Abnahme schwerer sommerlicher Regengüsse während der letzten 100 Jahre

Endlich mal wieder schlechtes Wetter, darauf hatte man beim Potsdaminstitut für Klimafolgenforschung (PIK) schon gehofft: Ein Gewitter in Hessen musste jetzt als Kronzeuge für den Klimawandel herhalten. Die Welt bot dem PIK am 16. Juli 2014 die entsprechende Bühne:

Gewitterserie über Mittelhessen könnte Folge des Klimawandels sein
Die tagelangen Gewitter mit schweren Regenfällen in Mittelhessen könnten Folgen des Klimawandels sein. Klimaforscher sehen deutliche Hinweise dafür. «Das passt ins Bild», sagt Peter Hoffmann vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Allerdings sei die Datenbasis noch zu gering, um solche Einzelereignisse eindeutig direkt dem Klimawandel zuzuordnen.

Eine schöne Formulierung, an der hatte die PIK-Mannschaft sicher lange gefeilt: “Das passt ins Bild”. Aber eigentlich weiss man gar nichts. Der PIK-Mann räumt selber ein, dass in der historischen Entwicklung von Gewittern kein ungewöhnliches Muster zu erkennen ist. Wieso dann dieser Artikel? Nach der selben Masche könnte man dann auch andere Meldungen texten:

Mond könnte aus Käse sein
Forscher wiesen jetzt darauf hin, dass der Mond an manchen Nächten so gelblich wie ein Käse erscheint. Sie schließen daher nicht aus, dass unser Erdtrabant aus Leerdammer besteht. “Das würde ins Bild passen” sagt zum Beispiel auch der Freiburger Käsologe Karsten Lochmeister. Allerdings ist die Datenbasis noch zu gering, um die Zusammensetzung abschließend klären zu können.

Ähnlich hilflos argumentierte auch die Tagesschau am 17. August 2014:

Starkregen und Klimawandel: Ist der Klimawandel schuld an den heftigen Gewittern der vergangenen Tage?
Diese Frage steht im Raum, denn dieser Sommer scheint bisher von Gewittern mit heftigem Platzregen geprägt zu sein. So fielen beispielsweise in Rotenburg (Wümme) am Sonntag binnen weniger Stunden 71 Liter pro Quadratmeter. Vielerorts regnete es zuletzt innerhalb von 24 Stunden annähernd so viel, wie sonst im ganzen Juli. Jedoch sollte man mit voreiligen Schlussfolgerungen vorsichtig sein, denn der Klimawandel lässt sich nicht an einzelnen Witterungsabschnitten fest machen. [...] Somit ist es durchaus plausibel, dass es in Deutschland im Zuge der globalen Erwärmung vermehrt zu heftigen Gewittern kommen kann. Eine systematische Diagnose der vergangenen Jahrzehnte könnte hier mehr Klarheit schaffen. Den Klimawandel als Erklärung für einzelne Wetterphänomene heranzuziehen ist jedoch unangebracht.

Man müsste mal die Trends der letzten Jahre und Jahrzehnte untersuchen, heißt es. Ist die Datenbasis wirklich so mager? Der Deutsche Wetterdienst erläuterte Mitte Juli 2014 die Probleme auf seiner Webseite und fordert die PIK-Forscher dabei indirekt auf, dramatisierende Schilderungen in der Öffentlichkeit bis zur wissenschaftlichen Klärung zu unterlassen: (weiterlesen …)

Wer Wind sät…

Am 18. August 2014 erschien in der Welt ein Artikel von Fritz Vahrenholt zum Thema Windparks mit dem Titel “Wie die Energiewende Deutschlands Natur zerstört“. Im Folgenden die ungekürzte Urfassung:

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Wer Wind sät…

Von Fritz Vahrenholt

Dankwart Guratzsch hat in überzeugender Weise die Zerstörung der Natur durch die Energiewende beschrieben. Der grüne Oberbürmeister von Tübingen hat ihm geantwortet: Alles nicht so schlimm. „Die Auswirkungen von Windparks auf die Natur sind nahezu Null. Die einzig relevante Beeinträchtigung der Windkraftf bleibt die optische. Viele Windparks ziehen Besucher an, die sie nicht abstoßend finden.“

Welch verheerende Verdrängungsleistung des  grünen Oberbürgermeisters!  Aber er reiht sich ein in die fatale Mißachtung der Naturzerstörung der GRÜNEN, die, akkordiert von WWF und Greenpeace, Prokon, JUWI und anderen windigen Geschäftemachern den Wald und hochwertige Naturräume öffnen und den Eingriff in die Natur durch Windkraftanlagen kleinreden.

Immer mehr Bürger spüren, wie die Energiewende den Natur-und Umweltschutz in Deutschland in Bedrängnis bringt. Bislang nur in tausenden von örtlichen Bürgerinitiativen, kaum miteinander verbunden, formiert sich der Graswurzelprotest gegen die Vermaisung der Landschaft mit den Folgen für die Artenvielfalt, gegen die Gefährdung der heimischen Vogelwelt durch Windkraftanlagen in deutschen Wäldern und gegen die Beeinträchtigung einzigartiger Kultur-und Landschaftsräume durch Photovoltaik-Exzesse.

Von den 115 häufigsten deutschen Brutvogelarten sind in den letzten 20 Jahren 51 signifikant zurückgegangen. Der Leiter des Biosphärenrerservats Schorfheide, Dr. Martin Flade, spricht von einem „Biodiversitäts-Desaster“ auf Grund „der hektischen Klima-, Energie- und Agrarpolitik“. Auf den Maisanbauflächen haben Feldvögel keine Chance – die Feldbearbeitung fällt in die Brutzeit, und später finden sie in diesen Monokulturen kaum Insekten als Nahrung. Von den 30 häufigsten Arten gibt es gerade 4, die ihre Bestände noch halten können, alle übrigen nehmen spätestens seit 2007 ab“. Der Schreiadler, auch Pommernadler genannt, ist nur noch  mit 108 Brutpaaren in Deutschland vertreten und ist seit dem letzten Jahr in Sachsen-Anhalt ausgestorben. Er findet immmer weniger Nahrung im  zurückgehenden Grünland  und der offenen Flur. Die Wege zwischen Brutplätzen und Nahrungsarealen werden immer länger und diese werden nun auch noch zunehmend durch Windkraftanlagen zugestellt.

Vornehmlich Länder mit grünen Ministern  (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Brandenburg und Hessen) haben durch Winderlasse die Nutzung von Wäldern durch Windkraftanlagen freigegeben. Um alle 500 Meter eine Windkraftanlage im Wald zu platzieren, sind  6 Meter breite befestigte Schneisen in den Wald zu schlagen, um die 100 Tonnen schweren Turbinen transportieren und später warten zu können. Um jede Turbine muss ein 5 ha großes freies Feld geschaffen werden, um den Flügelkranz durch riesige Kräne hochzuhieven. Wie ein solcher Windkraft-Wald aussieht, kann man mittlerweile in Deutschland besichtigen: Etwa im Soonwald, einem Teil des Hunsrücks, eines der letzten großen, weitgehend unberührten Waldgebiete in Rheinland-Pfalz mit einer hohen Biodiversität und dem Vorkommen zahlreicher hoch bedrohter Arten. Dort hat der Projektentwickler JUWI  trotz des Protestes der Bürger 8 Windkraftanlagen mitten im Wald errichten lassen und anschließend den Park an einen österreichischen Energieversorger verkauft. Konfrontiert mit den Bildern demonstrierender Bürger fiel der zuständigen Ministerin Evelin Lemke (Grüne) nicht mehr ein als: „Ohne das Klima zu schützen, wird’s hier keine Artenvielfalt mehr geben.“ (weiterlesen …)

Klimamodelle des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie geben Grund zur Hoffnung: Große Teile des Sahels werden bis zum Ende des 21. Jahrhunderts ergrünen

Die Fakten lassen sich nicht mehr verdrängen: Anstatt in bedrohlicher Weise auszutrocknen – wie einige Klimaapokalyptiker prophezeit hatten – wurde die Sahelzone in den letzten Jahrzehnten trotz CO2-Anstiegs immer lebendiger (siehe Beitrag “Satellitenbildauswertung der Universität Bayreuth: Vegetationsdichte im westafrikanischen Sahel hat in den letzten 30 Jahren zugenommen“). Noch 2010 hatte Greenpeace das glatte Gegenteil behauptet, weil es doch so gut zu passen schien:

Ceuta, Grenze zwischen Afrika und Europa: «Wir sind hier, weil wir keine andere Wahl haben», sagt Mahouda aus Mali. Er ist vor drei Jahren aus seinem Dorf in der Sahelzone aufgebrochen, um nach Europa zu fliehen, und steckt nun seit Monaten in Ceuta fest, der kleinen spanischen Exklave auf afrikanischem Boden. Bei einem der Massenanstürme auf den sechs Meter hohen Zaun, der Europa von Afrika trennt, hat er es über die Grenze geschafft und sich dabei einen Fuss gebrochen. Doch er lacht darüber: «Was ist schon ein gebrochener Fuss gegen Europa?» Tatsächlich musste er auf der Reise Schlimmeres durchmachen: Mit einer Flüchtlingsgruppe ging er den Grossteil des Weges zu Fuss – quer durch die Sahara. Viele sind auf diesem Weg gestorben, sagt er. «Jeder von uns weiss, dass er auf der Fahrt sterben kann», sagt Mahouda. «Aber im Sahel kann man nicht mehr leben, seit der Regen ausbleibt. Wir müssen für unsere Familien sorgen, die verhungern sonst. Für uns heisst es: Europa – oder den Tod.» Ouahigouya, Sahel, Burkina Faso: Die Sahelzone trocknet aus. Keine andere Region der Erde ist vom Klimawandel so massiv betroffen.

Das Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie hat sich nun Gedanken über die zukünftige Entwicklung im Sahel gemacht. In einer kürzlich im Journal of Climate erschienenen Studie ließ eine Gruppe um Sebastian Bathiany und Institutsdirektor Martin Claußen das Geschehen gleich durch drei Klimamodelle laufen. Interessanterweise kamen alle Modelle zu dem Schluss, dass bis zum Ende des 21. Jahrhunderts mit einem weiteren Ergrünen der zentralen und östlichen Sahelzone zu rechnen ist (Auszug aus der Kurzfassung):

Until the end of the 21st century, the three models agree on a substantial greening in the central and eastern Sahel due to increased CO2-levels.

In der Folge würde die Vegetation dann aber wieder zurückgehen, sagen die Hamburger, vor allem im westlichen Sahel. Allerdings kann man den Modellen auch nicht richtig trauen, räumen Bathiany und Kollegen selber ein, da jedes Modell andere Prozesse in den Mittelpunkt stellt:

…the vegetation cover changes are driven by different processes in different models (most importantly precipitation change and CO2-fertilisation). As these processes tend to oppose each other, the greening and browning trends are not a reliable result despite the apparent model agreement.

Ein gesundes Mißtrauen ist sicher angebracht, vor allem für die Szenarien der weiten Zukunft, also Aussagen zum 22. Jahrhundert, wenn noch nicht einmal der Erwärmungsstopp der letzten 16 Jahre von den Modellen korrekt vorhergesagt wurde.

 

Rückmeldung aus der Politik an das Hamburger Climate Service Center: “Artikel aus Ihrem Newsletter überzeugen mich nicht”

Vor kurzem feierte das Hamburger ‘Climate Service Center’ (CSC) sein 5-jähriges Jubiläum. Auf seiner Webseite beschreibt sich das CSC wie folgt:

Die Mitarbeiter des Climate Service Center liefern ein breites, wissenschaftsbasiertes Informations- und Dienstleistungsangebot. Das Ziel ist, den wachsenden Beratungsbedarf zu Klimafragen zu erfüllen und Informationslücken zwischen Wissenschaft und Praxis zu schließen. [...] Das Climate Service Center wurde von der Bundesregierung als ein wesentliches Element der “Hightech-Strategie zum Klimaschutz” ins Leben gerufen und ist eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht. Gefördert wird die Einrichtung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Unterstützt wird die Initiative zudem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Das Climate Service Center zieht Bilanz: Ende Mai 2014 endete die fünfjährige Förderphase des BMBF für das Climate Service Center, das im Anschluss als selbstständige wissenschaftliche Serviceeinrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht verstetigt wurde.

Der Direktor des CSC war bislang der Belgier Guy Brasseur. Brasseur hat als einer der Hauptautoren den vierten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) koordiniert, ist also eng mit dem IPCC verbandelt. Seit Juni 2014 führt nun die Klimamodelliererin Daniela Jacob die Geschäfte. Auch Daniela Jacob selbst ist übrigens Teil der IPCC-Familie. Sie ist eine der Hauptautoren für den 5. Sachstandsbericht des IPCC. Jacob fiel uns kürzlich in der Presse durch ihre knallharte klimaalarmistische Linie auf (siehe unseren Beitrag “Ein Fall von Schleichwerbung? Versicherungswirtschaft platziert beunruhigenden Extremwetterartikel bei Schleswig Holsteiner Tageszeitungsgruppe“).

Im Rahmen der Bewerbung der Klimaapokalypse gibt das CSC regelmäßig Newsletter heraus. So war in der Ausgabe aus dem März 2014 Folgendes zu lesen:

Global verlangsamter Klimawandel: regional nicht zu erkennen
Der zurzeit beobachtete verlangsamte Anstieg der globalen Jahresmitteltemperatur darf nicht mit einer allgemeinen Verlangsamung des Klimawandels gleichgesetzt werden. Darauf weist eine Studie hin, die globale und regionale Werte miteinander vergleicht. Die Wissenschaftler machen darauf aufmerksam, dass der Fokus bei der Beurteilung klimatischer Veränderungen nicht nur auf der globalen Mitteltemperatur liegen sollte. Von weitaus größerer Bedeutung sei die Betrachtung regionaler Veränderungen, wie zum Beispiel die monatliche Entwicklung extremer Temperaturen über Landflächen. Denn nur bei diesem klein-skaligeren Ansatz ist es überhaupt möglich, regionale und saisonale Trends wahrzunehmen. Hierbei zeigen die Ergebnisse, dass der global verlangsamte Temperaturanstieg auf regionaler Ebene nicht bestätigt werden kann. Regional steigt die Temperatur vielerorts nach wie vor an. Aus diesem Grund kann man nur dann von einem verlangsamten Klimawandel sprechen, wenn der Trend nicht nur bei globalen Jahresmittelwerten zu erkennen ist, sondern gleichfalls in regionalen Datenreihen mit kürzeren Beobachtungsintervallen, d.h. wenn sich der beobachtete Trend auf das allgemeine Verhalten des Klimasystems bezieht.

Seneviratne, S.I. et al. (2014): No pause in the increase of hot temperature extremes, Nature Climate Change 4, 161–
163 doi:10.1038/nclimate2145

Ganz offensichtlich behagt dem CSC die langjährige Erwärmungspause wenig, so dass man händeringend nach Erklärungsmöglichkeiten sucht und entsprechende Ideen in der Öffentlichkeit sogleich breit streut, auch wenn sie so vage wie im zitierten Paper sind. Im Prinzip haben sich die Autoren in der Studie auf die Suche nach Regionen gemacht, in denen in den letzten fünfzehn Jahren eine Erwärmung stattgefunden hat. Da das Klima komplex ist, fanden sich natürlich einige geeignete Kurven in der großen weiten Welt, die daraufhin stolz präsentiert wurden: Seht her, und es wärmt sich doch!

Ein in der deutschen Politik tätiger Leser wunderte sich über den plumpen Artikel in den CSC-News und schrieb an die zuständige Redakteurin Sandra Pingel: (weiterlesen …)

Surprising facts about climate change in Portugal: Why the climate catastrophe is not happening

Von Sebastian Lüning und Fritz Vahrenholt

As Portugal came out of its second unusually wet winter in a row, some people already fear these could be the first signs of global climate change. Can the seemingly endless rainy period be blamed on ourselves because we are driving our cars to work, heating and air-conditioning our homes, and flying on holidays or on business to Brazil? Undoubtedly the atmospheric carbon dioxide (CO2) concentration has been steadily increasing over the past 150 years. In its latest report released last September the United Nations Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) warned of dire consequences should CO2-emissions not be drastically curtailed in the near future.

Among the contributors to the IPCC report were also two Portuguese academics, Dr Pedro Viterbo, Director at the Portuguese Instituto de Meteorologia, and Professor Filipe Duarte Santos of the Lisbon University’s Faculty of Sciences, both serving as review editors for the IPCC. In conjunction with the report’s launch Santos warned that Portugal would be among the European countries most vulnerable to climate change. He suggested that the country in the future will suffer from more extreme weather events like heat-waves and droughts, which in turn will lead to more forest fires and reduced agricultural output. Santos prognosis sees an overall drop in rainfall but with the threat of short bursts of torrential rains that will raise the risk of flooding. Moreover, the Lisbon-based professor expects sea level to rise by more than half a metre before the end of this century, which would put two thirds of Portugal’s coastline at risk for a loss of terrain.

 

But is it really so? Checking the facts

Are these scary IPCC future scenarios really justified? This is an important question, especially as the European Union has decided to spend at least 20 percent of its entire 2014-2020 European Union budget on climate-related projects and policies – money that is already lacking in other fields. It is clear that the global temperature has risen by nearly one degree since 1850. A similar amount of warming has occurred also in Portugal, as evidenced by historic temperature measurements and geological investigations in the Tejo delta area.

What is interesting, however, is that there has been no warming in Portugal over the last 19 years. This corresponds with the global situation, which has not warmed in the past 16 years, a situation that all of the IPCC’s highly praised climate models failed to foresee. Scientists have been taken by surprise and are now nervously discussing what might have gone wrong in their models. A first explanation emerging is that important 60-year natural ocean cycles apparently had been overlooked. Historical temperature data recorded by weather stations in Lisbon and Coimbra during the last 140 years confirm these stunning cycles. Hardly known today is the fact that around 1950 temperatures in Portugal were as warm over a ten-year period as they are today. And 60 years before that, during the late 19th century, another warm peak had occurred in Portugal, though temperatures were not quite as high as modern levels. Strangely many high temperatures recorded at many places around the world during the 1940s and 1950s have been “corrected” downwards recently by official climate agencies such as NASA’s Goddard Institute for Space Studies (GISS). Whether these data alterations are justified is today the subject of heated debate among some climate scientists.

 

How stable was the climate before CO2 levels rose?

To better understand the context of global warming since the industrial period started in 1850, it is also important to study pre-industrial temperature development when atmospheric CO2 concentrations were low and fairly stable at about 280 ppm. Obviously any change in climate during those pre-industrial times would essentially have to be owing to natural factors. Geological studies from all over the world have documented the occurrence of significant climate fluctuations during the last 10,000 years. Warm phases and cold phases alternated about every thousand years, often in sync with changes in solar activity. For example 1000 years ago, during the Islamic Period in Portugal, average global temperatures were at or above the present-day level. This period is referred to as the Medieval Warm Period and coincides with a phase of high solar activity.

A research team led by Fatima Abrantes from the Laboratório Nacional de Energia e Geologia (LNEG) investigated this period and examined a sediment core they had drilled out of the Tagus delta. In their report published in 2005 in the Quaternary Science Reviews journal, the scientists document temperatures that were on average more than half a degree warmer than today for the Lisbon area. The water discharge of the Tagus during this time was less.

Figure: Temperature development of the Tagus delta near Lisbon over the past 2000 years. From Abrantes et al. 2005.

 

A few years later Fatima Abrantes and her team expanded their studies to the Porto area. Not surprisingly the data confirmed the existence of the Medieval Warm Period also at this location. In their study the researchers recorded persistently elevated temperatures between AD 960-1300 and documented climatic conditions for northern Portugal that were at times more than one degree warmer than today. Studies in Spain show similar results. (weiterlesen …)

Neue Studie der Technischen Universität München: Europäische Eichen wachsen heute sehr viel schneller als noch vor 100 Jahren

Im November 2011 schockte die WAZ-Gruppe ihre Leser mit einer schlimmen Nachricht:

Baumsterben: Durch den Klimawandel sterben in Dortmund die Eichen
Das Waldsterben trifft den Dortmunder Wald mit voller Wucht. Besonders die Eichen halten dem Klimawandel und dem damit verbundenen Schädlingsbefall nicht stand. Jede zweite Eiche ist krank. Ein drittes Stress-Jahr werden die Eichen nicht überstehen, so die Einschätzung des Umweltamtes. Es ist zu warm. Es ist zu trocken. Und es gibt zuviele Schädlinge. Die Eiche leidet.

Überlegt hatte sich diese Zusammenhänge der Dortmunder Umweltamtsleiter Dr. Wilhelm Grote. Allerdings ist er kein Baumforscher, und schon gar kein Klimawissenschaftler. Da wurde es Zeit, dass sich einmal Experten mit der Thematik befassten. Im März 2014 veröffentlichte nun Hans Pretzsch von der Technischen Universität München zusammen mit Kollegen im Fachblatt Forest Ecology and Management eine Studie zur europäischen Waldentwicklung während der letzten 150 Jahre. Die Überraschung war groß, als die Forscher feststellten, dass die Eichen heute sehr viel schneller wachsen als noch vor hundert Jahren. Das Wachstum ist dabei so rasant, dass die heutigen Bäume im direkten Vergleich von Schwellengrößen gegenüber ihren Vorfahren mehrere Jahrzehnte Vorsprung haben.

Im Folgenden die Kurzfassung der Arbeit, die so gar nicht in das Konzept des klimawandelbedingten Waldsterbens zu passen scheint:

Changes of forest stand dynamics in Europe. Facts from long-term observational plots and their relevance for forest ecology and management

Hans Pretzsch, Peter Biber, Gerhard Schütze, Kamil Bielak

 Nearly one and a half centuries ago, far-sighted Central European forest scientists established a network of long-term observational plots, many of them being under observation up to the present day. Especially the untreated plots reveal significant anthropogenic impacts on the structure and dynamics of forest ecosystems. Based on 14 observational plots, this study shows that tree size and stand parameters of oak (sessile oak, Quercus petraea (MATT.) LIEBL. and pedunculate oak, Quercus robur L.) presently develop much faster than in the past, which is highly relevant for forestry in Central Europe. Thus, certain threshold sizes are reached decades earlier compared with the past. Due to the accelerated stand development, stem numbers per unit area are presently lower than at the same stand age in the past, while at the same time, stand density is higher. As we can show, also the level of the tree growth rate vs. tree size allometry increased significantly. These changes have major consequences for forest ecology and management, forest modeling, and eco-monitoring.

 

Mit Dank an das NIPCC.
Siehe auch unseren Blogbeitrag "Die Nachricht die keine Zeitung im Titel sehen will: Dem deutschen Wald geht es wieder besser"

 

Sorge um Objektivität der Max-Planck-Gesellschaft: Klimaalarmistischer Beitrag zur Teeproduktion entpuppt sich als Ente

Solarify ist nach eigenen Angaben ein “unabhängiges Informationsportal” für Erneuerbare Energien, Klimawandel und Energiewende, betrieben von der Agentur Zukunft und der Max-Planck-Gesellschaft. Am 22. Juni 2014 brachte Solarify den folgenden Klimahorrorbeitrag:

Klimawandel in Kenia – starke Einbußen beim Teeanbau
In Kenia machen sich mehr und mehr die Folgen des Klimawandels bemerkbar. Das bekommen jetzt die Landwirte zu spüren. Daniel Njau, ein Kleinbauer aus dem Landkreis Nyeri in Zentralkenia, muss eine schwere Entscheidung treffen. Entweder bleibt er beim Teeanbau, dem der Klimawandel stark zusetzt, oder aber er wechselt zu Agrarprodukten, die nicht so anfällig für den Klimawandel sind. „Tee reagiert sehr sensibel auf jede noch so kleine Wetteranomalie“, sagt er. [...] Die Folgen des Klimawandels haben sich in den letzten Jahren verschlimmert. Die Ernten und Einnahmen verringern sich.

Was genau soll der “Klimawandel” dem Tee angetan haben, dass er jetzt nicht mehr richtig wächst? Ist es wirklich der anthropogene Klimawandel oder nur eine Reaktion auf natürliche Klimaschwankungen, wie es sie in der Vergangenheit stets gegeben hat? Details bleibt der Beitrag unter Betiligung der Max-Planck-Gesellschaft schuldig. Deshalb wollen wir kurz auf der Webseite des Deutschen Teeverbands vorbeischauen, der weitere Informationen zum Teeanbau in Kenia hat:

Kenia ist mit Abstand der größte Tee-Produzent Afrikas und zählt sogar seit Jahrzehnten zu den fünf größten Tee-Produzenten der Welt. Darüber hinaus zählt Kenia seit einigen Jahren zu den weltweit führenden Tee-Exporteuren. Aktuelle Zahlen zur kenianischen Teeproduktion finden Sie in unseren Jahresberichtsbänden “Tee als Wirtschaftsfaktor” in der Rubrik Wirtschaft.

In der verlinkten Broschüre vom Juni 2013 findet sich dann auf Seite 11 eine Überraschung:

Kenia ist mit 346.777 t der weltweit größte Tee-Exporteur, der sein Exportvolumen zum Vorjahr um knapp 1.500 t minimal steigern konnte.

Aber was sagen schon zwei einzelne Jahre aus. Auf Seite 11 finden wir eine Tabelle mit den kenianischen Tee-Produktionszahlen für 2010, 2011 und 2012:

In der Tat ist 2010-2012 der Teeanbau in Kenia zurückgegangen. Aber auch drei Jahre sind statistisch nicht richtig aussagekräftig. Schauen wir uns daher lieber die letzten 10 Jahre an: (weiterlesen …)

Auf Klima-Jobsuche? Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit sucht per Stellenanzeige Berater für Anpassung an den Klimawandel im Niger

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (giz) sucht derzeit per Stellenanzeige via greenjobs.de einen “Berater/in für Anpassung an den Klimawandel in Niger”. Im Ausschreibungstext heißt es:

Das Programm Förderung der produktiven Landwirtschaft konzentriert sich im Niger hauptsächlich auf die Kleinbewässerungslandwirtschaft, die verschiedene Bewässerungssysteme umfasst und ProduzentInnen hauptsächlich im Bereich des Gemüseanbaus unterstützt. Auf nationaler Ebene und in drei Pilotregionen werden Maßnahmen zur nachhaltigen Produktion entwickelt und umgesetzt. Dabei kommt es darauf an, die immer stärker variierenden Klimabedingungen durch angepasste Produktionssysteme auszugleichen und die Kommunen in ihrer Rolle als Träger der lokalen Entwicklung und Anpassung zu stärken.

Gegen eine landwirtschaftliche Beratertätigkeit im Niger ist nichts einzuwenden, ein lobenswertes Stück Entwicklungshilfe im ärmsten Land der Erde. Aber was meint die giz mit “immer stärker variierenden Klimabedingungen”? Sind der Organisation eigentlich die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt? Eine kürzliche Satellitenbildauswertung der Universität Bayreuth zeigte, dass die Vegetationsdichte im westafrikanischen Sahel in den letzten 30 Jahren zugenommen hat. Dies sollte doch eigentlich positive Auswirkungen auf die Landwirtschaft im Niger haben.

Schauen wir weiter in der Stellenausschreibung, welche Aufgaben für die Position angedacht sind (Fettsetzung ergänzt):

Ihre Aufgaben:

  • Sie überprüfen die existierenden Analysen über den Klimawandel sowie die Anpassungsmöglichkeiten und erarbeiten Empfehlungen für die Kleinbewässerung.
  • Sie unterstützen das Programm in der Einführung von wasserschonenden und-sparenden Maßnahmen in der Kleinbewässerung (Bewässerungstechnologiern, Wasserntuzerkommittees).
  • Sie stellen einen kontinuierlichen Informationsaustausch mit betroffenen Organisationen und innerhalb des Programms zum Thema sicherund begleiten die Sensibilisierung der Kommunen.
  • Sie unterstützen das Programm in der Bewertung der ökologischen Auswirkungen seiner Interventionen.
  • Sie untersuchen die Möglichkeiten von Finanzierungen über internationale Konventionen zugunsten der nachhaltigen Landbaus.

 

Bei der Analyse des Klimawandels im Niger helfen wir vom kalte Sonne-Blog gerne kostenfrei mit, kein Problem. Die Studie der Universität Bayreuth hatten wir oben schon genannt. Die Weltbank sieht Dürren als die größte Bedrohung für den Niger. Dies ist sicher richtig. Eine Steigerung der Dürren in den letzten Jahrzehnten ist jedoch nicht zu erkennen. Im Gegenteil, die Situation war in den 1970er Jahren sehr viel prekärer (siehe unseren Blogbeitrag “Wer hat Schuld an den Saheldürren?“). Natürliche Schwankungen im Dürregeschehen hat es im Sahel stets gegeben (siehe “Alle tausend Jahre eine neue Saheldürre – lange vor dem industriellen CO2“). Entsprechend der schwierigen Lebensbedingungen im Sahel, sind es die Menschen dort gewohnt, sich an die wechselnden Gegebenheiten zu adaptieren (siehe “Von wegen Klimaflüchtling: Studie findet, dass Migration im Sahel traditionell stark verankert ist“).

Empfehlenswert ist auch ein Blick in die Fachliteratur, z.B. Essouassi & Mahé 2007. Dort ist doch tatsächlich eine Niederschlagskurve für die Hauptstadt Niamey veröffentlicht, die einen Anstieg der Niederschläge im Niger seit den 1980er Jahren zeigt:

 

Ausgestattet mit diesem kleinen Schnellkurs in Sachen Klimawandel im Niger, besitzen Sie nun das nötige klimatische Rüstzeug, um sich mit der giz über das Projekt fachlich zu unterhalten. Besitzen Sie zudem ein Diplom in Umweltwissenschaften, Biologie oder Land- /Forstwirtschaft, sprechen Französisch und hätten die kommenden zwei Jahre Zeit? Dann bewerben Sie sich hier.