Potential für neue Klimaklagen: Müssen Haustiere bald aus Klimaschutzgründen abgeschafft werden?

Wer das Klima nachhaltig schützen möchte, der sollte dringend Abschied von seinem Wuffi nehmen. Denn Hunde stellten sich nun als besonders klimaschädlich heraus. Schon bald wird sicher eine Aktivistenorganisation auf dem Klagewege das Halten von Hunden verbieten lassen. Daily Wire am 29. Oktober 2018:

Environmentalists: To Save The World, Dump Your Pets

Your dog is responsible for global warming.

According to a study out Monday on global climate change, your dog (or your cat) is probably killing the environment, and if you want to stem the tide of global warming, it’s time to say “good-bye” to Fido and Fluffy. The study, which appears in the online journal, PLOS, claims the human compulsion to seek out animal companionship is one of the primary factors affecting our climate, particularly in the United States, where there are 163 million companion animals — roughly one pet for every two Americans — the highest number of any country in the world. Researchers at the University of Sydney, in Australia, claim that those 163 million pets have a detrimental impact on the environment, from the food they consume, to the waste they produce.

Weiterlesen auf Daily Wire

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In der Kirche regt sich Widerstand gegen den klimaaktivistischen Kurs, den ihre Kirchenführer eingeschlagen haben. Am 30. Oktober 2018 machte Katholisches.info öffentlich, wie sehr sich die Kirche von den Menschen bereits abgewandt hat uns sich stattdessen lieber mit ihrem Klimasteckenpferd im Sinne der Apokalypse beschäftigt:

Die größte Sorge des Vatikans ist der Klimawandel
Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz 2018 im oberschlesischen Kattowitz veranstaltet die Päpstliche Akademie der Wissenschaften im Vatikan internationale Tagungen zum Thema Klimawandel, die an Einseitigkeit kaum zu überbieten sein dürften. Zudem veröffentlichten die Bischöfe der ganzen Welt – etwas ganz neues – in diesen Tagen ein gemeinsames Dokument zum Klimawandel. Der Sozialethiker Stefano Fontana analysiert das Dokument. Beide Ereignisse verdienen eine aufmerksame Beachtung, um zu verstehen, was hinter den Kulissen abläuft. [...] Gewichtiger ist eine andere Tagung, die für den 15. November zum Thema „Klimawandel, Gesundheit des Planeten und Zukunft der Menschheit“ geplant ist. Geladen sind ausschließlich Wissenschaftler, die davon überzeugt sind, daß der Mensch der Hauptschuldige für den Klimawandel sei. Der Klimawandel scheint „zur größten Sorge des Vatikans“ geworden zu sein, so der Sozialethiker Stefano Fontana. Kein anderes Thema, nicht einmal der homosexuelle Mißbrauchsskandal, wird mit so dramatischen und ernsten Tönen besprochen, wie das Thema Klimawandel. [...] Zur Vatikantagung werden, wie könnte es mit der UNO als Co-Organisator auch anders sein, ausschließlich Wissenschaftler eingeladen, die Parteigänger des UNO-Katastrophismus vom menschenverschuldeten Klimawandel sind. Dazu gehören allen voran die Vertreter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), von denen Stefan Rahmstorf das ebenso hanebüchene wie selbstdisqualifizierende Bonmont von sich gibt, wie jüngst wieder: „Der Mensch ist 100 Prozent schuld“ an der Erderwärmung. Exponenten des PIK sitzen seit 2015 in vatikanischen Gremien. [...]

Ganzen Artikel auf Katholisches.info lesen.

Hinweis: Die dkS-Redaktion möchte mit dem Hinweis auf diesen Artikel allein auf die kircheninterne Kritik am Klimaaktivismus hinweisen. Einige andere im Artikel getätigte Aussagen stellen nicht die Meinung der dkS-Redaktion dar.

 

Das Problem mit der eigenen Meinung

Wenn man eine Meinung äußert, die von der allgemeinen Meinung abweicht, kann man Probleme bekommen. Deswegen will sich niemand mehr von der allgemeinen Meinung unterscheiden.

Stefan Kretzschmar, ehemaliger deutscher Handballspieler
19. Januar 2019, im Interview mit der Welt am Sonntag

Irischer Wetterdienst beteiligt sich nicht an Spekulationen zum Klimawandel

Ein eingefahrenes Schema: Bei Sturm, Schneechaos, Dürre, Hitzewelle oder anderem Extremwetter drängen sich Latif, Rahmstorf und Co. vor die Mikrofone und erklären mit ernstem Gesicht, dass dies Anzeichen der Klimakatastrophe seien. Es würde “ins Bild passen”. Die rhetorischen Wendungen wurden von Marketingexperten und Psychologen genauestens zusammengestellt, um maximale Breitenwirkung zu erzielen.

Der Irische Wetterdienst macht es anders. Dort wurden die Mitarbeiter nun angewiesen, sich nicht an derartigen Spekulationen zu beteiligen. Hierfür gebührt den Iren ein großes Kompliment. Denn in der Tat lassen sich Beziehungen zwischen Extremwettereignissen und Klima schlecht herstellen. Hierfür ist der langjährige Kontext notwendig, der aber selten bemüht wird. Und dies aus gutem Grund, denn die meisten Extremwetterarten bewegen sich noch voll und ganz im Bereich der natürlichen Schwankungsbreite, betrachtet man die letzten 100 Jahre. Bei den Temperaturen gilt dies ebenso, wenn man die letzten 1000 Jahre heranzieht. Dies ist der Zeitraum der mittelalterlichen Wärme, Kleinen Eiszeit und Modernen Wärmeperiode.

The Times berichtete am 19. Oktober 2018 über die ausgezeichnete neue Direktive in Irland:

Don’t link the weather to climate change, forecasters told
Staff at Met Éireann have been told to be noncommittal if asked whether specific extreme weather events in Ireland could be linked to global warning. The advice is contained in a guidance document on what to do when hurricanes, droughts, heatwaves and snow storms are being blamed directly on climate change. In its “climate attribution statement” Met Éireann said questions linking these specific events to global warming were to be expected. “There is no simple yes or no answer to the question,” the guide says.

Weiterlesen in der Times.

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Aktivisten wollen auf dem Klageweg ihre Ideologie durchdrücken, gegen die demokratischen Strukturen. Das Beispiel der Dieselklagen der Deutschen Umwelthilfe sowie die Klimaklagen von Germanwatch sind nur die Spitze des Eisbergs. Finanziell unterstützt werden diese Aktionen von reichen Gönnern im Hintergund. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass unter dem Deckmäntelchen von Stiftungen dahinter auch handfeste wirtschaftliche Interessen stecken. Die Bekämpfung von bestimmten Technologien und Industriezweigen öffnet neue Geschäftsfelder für andere. Eine systematische Durchleuchtung der Akteure geschieht bislang nicht. Aber bereits ohne große Anstrengungen kann man erkennen, dass in vielen Fällen Investoren in die Erneuerbaren Energien ihren Platz auf dem Klageweg freikämpfen. WUWT berichtete am 24. Oktober 2018 über einen Fall aus den USA, in dem Staatsanwälte und Aktivisten sich offenbar regelmäßig zu geheimen Treffen zusammenfinden. In Deutschland unmöglich? Auch hier sollten die Akteure etwas genauer überprüft werden. Cui bono?

 

Deutschland 2018 mit Sonnenscheinrekord: Hat das CO2 die Wolken vertrieben?

Der Sommer 2018 in Deutschland war heiß, der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch. Die heißen Monate ließen den Jahresdurchschnitt auf 10,5°C hochschnellen, das wärmste Jahre seit Ende der Kleinen Eiszeit, was der historischen Messreihe entspricht. Ein Blick auf die Temperaturkurve des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigt jedoch auch, dass der neue Rekord nicht allzuweit von 2014 entfernt ist, das 10,3°C erreicht hatte. Damals wurde Deutschland Fußball-Weltmeister, und alle fanden den Sommer klasse. Bei der WM 2018 schied Deutschland erstmals in der Geschichte des Turniers bereits nach der Gruppenphase aus, ein Katastrophensommer. Ohne Fußballfreude wurde die Hitze schnell zur Qual.

 

Abbildung 1: Jahresmitteltemperatur Deutschland während der letzten 140 Jahre. Quelle: DWD.

 

Nun berichtete der DWD in seinem Jahresrückblick für 2018 aber auch eine sehr interessante andere Entwicklung. Auch für die Sonnenscheindauer wurde nämlich ein neuer Rekord aufgestellt.DWD:

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 2015 Stunden Sonnenschein gemessen. Dieser neue Rekord liegt geringfügig über dem im Jahr 2003 registrierten Wert von 2014 Stunden.

Abbildung 2: Jährliche Sonnenscheindauer in Deutschland während der letzten 140 Jahre. Quelle: DWD.

 

Mehr Sonne bedeutet weniger Wolken. Das Ergebnis ist logisch: Ein sonnigeres Jahr sollte auch wärmer sein. Die Frage: Wie hat es das CO2 geschafft, die Wolken aus Deutschland zu vertreiben? Der Zusammenhang ist nicht ganz so klar, denn selbst der IPCC räumt in seinen Berichten ein, die Wolken noch sehr schlecht zu verstehen.

An dieser Stelle laden wir alle Blogleser ein, ein wenig mit den ausgezeichnten Online-Klima-Kurven des DWD zu experimentieren. Das ist kinderleicht. Ganz oben wählen Sie einfach den Datentyp aus: Niederschläge, Temperaturen, Sonnenscheindauer. Dann geben Sie noch an, für welche Zeiteinheit Sie die Kurve anschauen wollen, dann noch die Region – fertig. Die Frage, der wir nachgehen wollen ist, in welchen Monaten 2018 der große Wärmeschub passiert ist.

Rekordtemperaturwerte wurden im April und Mai erreicht. Die Monate Januar, Juni, Juli, August, September, Oktober und Dezember waren warm, aber keine Rekorde. Eher unterkühlt waren Februar und März. Normalwerte wurden im November registriert. In den zu warmen Monaten gab es überdurchschnittlich viel Sonne, mit Ausnahme des Januar.

Um diese Entwicklungen zu verstehen, müssen wir zwingend zunächst die Wolken studieren. Was vertreibt die Wolken? Welche Rollen spielen Ozeanzyklen? Welche Rolle spielen externe Klimafaktoren wie die Sonnenaktivität, auch unter Berücksichtigung mehrjähriger Verzögerungseffekte? Ein spannendes Feld. Mit jedem zusätzlichen Jahr an Daten, rückt auch die Lösung dieser Fragen immer näher. Man darf gespannt sein.

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Lesetipp: Klimawandel in Deutschland

 

Der Alpenschnee im Januar – Klimawandel?

Von Frank Bosse

Der viele Alpenschnee im Januar – Ist das der Klimawandel? Der DWD sagt es, auf den zweiten Blick sehr vorsichtig:

„Die mit dem Klimawandel einhergehende potentielle Intensivierung der Winterniederschläge in Verbindung mit der Häufung von Wetterlagen,…“

Was heißt hier potentiell? „Wir haben  den Klimawandel schon, seit den 80ern ganz massiv!“ lesen wir allenthalben. Kann man dann nicht nachweisen anhand der Beobachtungen aus 37 Jahren, dass die alpinen Schneemengen dem (menschgemachten implizieren wir mal) Klimawandel geschuldet sind? Wenn nicht, wie kann man wissen, dass es „potentiell“ so kommen wird? Weiter heißt es dazu weiter unten im DWD- Papier:

„ Analysen des DWD zeigen, dass die an den vergangenen Tagen aufgetretene Wetterlage mit Zustrom feuchtkalter Luft aus nördlichen Richtungen in Zukunft vermutlich häufiger vorkommen wird. Außerdem zeigen Klimaprojektionen, dass sich Winterniederschläge in Zukunft intensivieren dürften…“

Es wimmelt nur so von Konjunktiven und Zukunftsverweisen, nicht eine handfeste Analyse. Sollte sich der schon aufgetretene Klimawandel also nicht zur Analyse eignen? Wir bleiben nachdenklich. Anders geht Prof. Rahmstorf vom PIK vor. Er hat den Übeltäter ausgemacht und zeigt uns in einem Tweet „wie die Physik wirkt“:

Abb.1: Bild aus dem zitierten Tweet mit der Strömung (500mb Höhe) am 14.1.2019.

 

Aha! Da kommt also eine Nordwest- Strömung vom Nordatlantik, am Ende über die noch warme Nordsee und lädt sich mit Feuchtigkeit auf, die dann in den Alpen als Schnee ausfällt. Auf der Alpensüdseite ist folgerichtig Fön. Es sind also die Oberflächentemperaturen (SST für SeaSurfaceTemperatures) der südlichen Nordsee ( 52°N…57°N; 0°O…7°O), die den Klimawandel ins Schneewetter tragen. Darüber hat sich schon der Autor dieses Artikels seine Gedanken gemacht mit dem Ergebnis: eher nicht.

Wir sind weiter im Zweifel und wollen uns diese SST nicht nur über den unmittelbaren Zeitraum der Ereignisse in den Alpen anschauen sondern wirklich klimatisch. Wir nehmen eine Satelliten- Reihe der NOAA her, sie reicht bis Dezember 2018, also bis fast genau an die kritischen Tage heran. Wir schauen nach allen Dezembern seit 1982:

Abb. 2: Die SST der südlichen Nordsee ( 52-57°N; 0-7°O) jeweils im Dezember mit dem linearen Trend.

 

Da ist ja der Klimawandel, die Dezember- Temperaturen sind seit 1982 um 0,6°C angestiegen! Wirklich? Der Trend ist recht unsicher, die Ausschläge um ihn herum sind gewaltig. Bei Licht besehen gab es viele Jahre zu Beginn der Meßreihe als es wärmer war und keine „Schneekatastrophe…“ Der Trend ist daher auch nicht signifikant (95% Konfidenz). Aber das bedeutet ja noch nicht, dass er tatsächlich vorhanden sein kann. Wir machen also einen Test, ob der  Trend nicht etwa das Produkt von reinem Zufall ist.  Hierzu gibt es ein statistisches Werkzeug, die Ermittlung des Hurst-Exponenten.

Er sagt etwas darüber, ob ein „Langzeitgedächtnis“ in einer Reihe vorliegt oder nicht. Ist er nahe 0,5 so ist es ein „random walk“ mit dem man es zu tun hat. Liegt er bei 1 dann liegt ein ausgeprägtes Langzeitsignal auf der Reihe. Wir würden beim Klimawandel so etwas vermuten. In der Realität liegt er in unserem Falle bei 0,53, ein nahezu perfekter Zufall,auch Wetter genannt! Aber Klimawandel ist kein Zufall!

Die Temperaturen der südlichen Nordsee können also nicht die Ursache sein, anders als Rahmstorf suggerieren möchte. Wir schauen nochmals auf Abb.1: Der Wind überstreicht da große Teile des Nordatlantiks. Wir wollen auch da suchen. Hierzu werten wir eine etwas längere Messreihe aus, ERSSTv5, sie wird auch herangezogen um die globalen Temperaturen der NASA zu ermitteln.

Abb.3: Die Dezember-SST für die Meeresfläche 50-65°N; 20°W-10°O (blau) und der AMO-Index (schwarz), beides 5-jährig geglättet.

 

Wir vergleichen die Daten mit dem AMO-Index, er beschreibt eine natürliche Fluktuation der Temperaturen des Nordatlantiks. Ergebnis: Die Meeresoberflächentemperaturen, die vom Windfeld in Abb.1 überstrichen wurden, zeigen auch keine Signatur des Klimawandels seit 1970 sondern sind Ausdruck natürlicher Variabilität.

Mehr können wir wohl nicht tun, um Rahmstorfs These zu validieren. Sie ist durchgefallen. Die Schneefälle Anfang Januar in den Alpen sind Wettererscheinungen, sie sind keine Folge des Klimawandels. Nun wird auch klar, warum der DWD keine Analyse anstellen konnte um den Einfluss des Klimawandels zu zeigen: Es ist keine zu machen! Alles deutet auf Wetter, nichts auf Klima! So verbleibt der DWD notgedrungen im vagen, im Verweis auf die Zukunft, ohne dass es möglich wäre, dies aus der Vergangenheit zu folgern. Prof. Stefan Rahmstorf freilich muss sich um Fakten nicht scheren.

 

Anzahl der Hitzetoten in Spanien während der letzten 35 Jahre trotz heißerer Sommer rückläufig

Die Sommer sind seit der Kleinen Eiszeit immer heißer geworden und Hitzewellen häufen sich. Inwieweit hat dies zu vermehrten Todesfällen geführt? Achebak et al. 2018 haben mehr als eine halbe Million von Todesfällen in 47 spanischen Städten für die Zeit 1980-2015 untersucht und kamen zu einem überraschenden Ergebnis: Trotz heißerer Sommer ist die Anzahl der Hitzetoten zurückgegangen. Die Studie erschien in PLOS Medicine:

Heat-related mortality trends under recent climate warming in Spain: A 36-year observational study

Background: Anthropogenic greenhouse gas emissions have increased summer temperatures in Spain by nearly one degree Celsius on average between 1980 and 2015. However, little is known about the extent to which the association between heat and human mortality has been modified. We here investigate whether the observed warming has been associated with an upward trend in excess mortality attributable to heat or, on the contrary, a decrease in the vulnerability to heat has contributed to a reduction of the mortality burden.

Methods and findings: We analysed a dataset from 47 major cities in Spain for the summer months between 1980 and 2015, which included daily temperatures and 554,491 deaths from circulatory and respiratory causes, by sex. We applied standard quasi-Poisson regression models, controlling for seasonality and long-term trends, and estimated the temporal variation in heat-related mortality with time-varying distributed lag nonlinear models (DLNMs). Results pointed to a reduction in the relative risks of cause-specific and cause-sex mortality across the whole range of summer temperatures. These reductions in turn explained the observed downward trends in heat-attributable deaths, with the only exceptions of respiratory diseases for women and both sexes together. The heat-attributable deaths were consistently higher in women than in men for both circulatory and respiratory causes. The main limitation of our study is that we were not able to account for air pollution in the models because of data unavailability.

Conclusions: Despite the summer warming observed in Spain between 1980 and 2015, the decline in the vulnerability of the population has contributed to a general downward trend in overall heat-attributable mortality. This reduction occurred in parallel with a decline in the vulnerability difference between men and women for circulatory and cardiorespiratory mortality. Despite these advances, the risk of death remained high for respiratory diseases, and particularly in women.

 

Guter Klimarealismus braucht Förderer: Unterstützer für das Kalte-Sonne-Blog gesucht

UPDATE 20.12.2018:
Allen Spendern der letzten Wochen ein ganz herzliches Dankeschön! Mit Ihrem Beitrag helfen Sie, den Betrieb des Kalte-Sonne-Blogs aufrecht zu erhalten. Falls Sie noch nicht die Gelegenheit hatten sich zu beteiligen: Wir freuen uns weiterhin über alle Spenden zur Förderung einer fairen Klimadebatte.

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Liebe Leser,

Seit Februar 2012 berichten wir hier im Kalte-Sonne-Blog täglich über aktuelle Klimathemen aus einer klimarealistischen Sichtweise, die in anderen Medien oft zu kurz kommt. Wir kommentieren, kritisieren oder loben, ohne durch eine übergeordnete Institution eingeschränkt zu sein. Dabei erlauben wir uns, allein der wissenschaftlichen Logik und dem Common Sense zu folgen. Diese Freiheit bedeutet jedoch auch, dass uns keine staatlichen oder anderweitigen Fördergelder zur Verfügung stehen.

Im Gegensatz zu anderen Blogs wie etwa dem aktivistischen Klimareporter° werden unsere Autoren auch in Zukunft ehrenamtlich für Sie tätig sein. Allerdings gibt es andere Kosten, wie etwa den Webseitensupport, mobilen Internetzugang, Bildrechte oder Fachliteratur, für die wir bei Ihnen um Unterstützung werben wollen. Falls Sie unsere Arbeit fördern möchten, freuen wir uns über Ihre Spende – egal ob klein oder groß.

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Vielen Dank für Ihre Hilfe im voraus!

Mit den besten Grüßen
Ihr Kalte-Sonne-Team

 

Wüste geschrumpft: Holzige Vegetation hat in Subsahara-Afrika während der letzten 3 Jahrzehnte zugenommen

Die Webseite CO2 Science bringt fast täglich Berichte zur Auswirkung des Klimawandels auf die Lebewelt. Reinschauen lohnt sich. Vor kurzem brachte die Plattform einen Hinweis auf das folgende Paper in Nature Communications. Anhand von Satellitenbildern fanden Venter et al. 2018 eine achtprozentige Zunahme der holzigen Vegetation in Subsahara Afrika während der letzten drei Jahrzehnte, was den globalen “Ergrünungstrend” noch einmal unterstreicht. Ursache war ein Rückgang der Vegetationsbrände in einem wärmeren und feuchteren Klima. Abstract:

Drivers of woody plant encroachment over Africa
While global deforestation induced by human land use has been quantified, the drivers and extent of simultaneous woody plant encroachment (WPE) into open areas are only regionally known. WPE has important consequences for ecosystem functioning, global carbon balances and human economies. Here we report, using high-resolution satellite imagery, that woody vegetation cover over sub-Saharan Africa increased by 8% over the past three decades and that a diversity of drivers, other than CO2, were able to explain 78% of the spatial variation in this trend. A decline in burned area along with warmer, wetter climates drove WPE, although this has been mitigated in areas with high population growth rates, and high and low extremes of herbivory, specifically browsers. These results confirm global greening trends, thereby bringing into question widely held theories about declining terrestrial carbon balances and desert expansion. Importantly, while global drivers such as climate and CO2 may enhance the risk of WPE, managing fire and herbivory at the local scale provides tools to mitigate continental WPE.

Kommentare von CO2 Science zum Paper finden sich hier.

 

Prof. Dieter Köhler zur ideologisierten Wissenschaft: “Das ist dann wie in einer Sekte, Widerspruch kommt nicht vor”

Am 11. Oktober 2018 erschien im Cicero ein ausgezeichnetes Interview mit Prof. Dieter Köhler:

Diesel Fahrverbote – „Das ist wie beim Hexenhammer im Mittelalter“
Weil sie laut Studien zahlreiche Krankheiten und Todesfälle auslösen, werden vielfach Fahrverbote für Diesel-Autos verhängt. Der Lungenspezialist Dieter Köhler hält das für Hysterie, ausgelöst von ideologisierten Wissenschaftlern

[...]

FRAGE: Gerichte erlassen jedoch immer wieder Fahrverbote auf Basis dieser Werte. Warum tun sie das, wenn die Werte vernachlässigbar sind?
KÖHLER: Die Gerichte müssen so handeln, denn sie wenden das Gesetz an. Das Problem ist, dass das Gesetz in diesem Fall auf falschen Tatsachen beruht, also den Grenzwerten aus der EU. Die Absurdität geht noch weiter. Denn der Effekt von diesen Fahrverboten ist gleich null in Sachen Stickstoff- und Feinstaubbelastung. Weil aber die Autos diese Gebiete weiträumig umfahren müssen, steigt sogar der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid. Und das ist wirklich belastend für die Umwelt.

Und wieder einmal ist Brüssel Schuld?
Eigentlich eher die Wissenschaftler.

[...]

Menschen, die an den Straßen oder in Städten wohnen, wo die Feinstaubbelastung besonders hoch ist, leben oft anders als die in den teureren Wohngebieten. Es gibt unter ihnen mehr Raucher, es wird mehr Alkohol konsumiert, sie machen weniger Sport. Das alles hat Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Forscher sagen, die Sterblichkeitsrate steigt wegen Feinstaub um ein bis zwei Prozent, daher kommen die hohen Zahlen. Aber die Unterschiede in der Lebensform der Menschen an diesen großen Straßen und denen in den guten Wohngegenden müssen nur minimal sein, und sofort ist der vermeintliche Effekt durch den Feinstaub wieder wegkompensiert. Bei solchen starken Einflussfaktoren, die wir Wissenschaftler Confounder nennen, ist die Wirkung von derart geringen Mengen an Feinstaub oder Stickoxid gar nicht messbar.

[...]

Warum tun unabhängige Wissenschaftler das? Welches Interesse haben sie daran, dass Fahrverbote in Städten erlassen werden?

Es passiert das, was ich eine Ideologisierung der Wissenschaft nenne. Beim Feinstaub fing das an mit der berühmten „Six Cities Study“ aus den USA, die 1993 veröffentlicht wurde. Diese Studie war methodisch einwandfrei und schlüssig, und tatsächlich war die Staubbelastung in den Städten damals deutlich höher als heute. Danach gab es weitere zahlreiche Studien und Kongresse, mit ganz vielen klugen Wissenschaftlern, die dann alle zu ähnlichen Ergebnissen kamen. Ich selbst war damals auch überzeugt. Aber dann passiert es in einer Gruppe ganz schnell, dass man in diesem Denken gefangen bleibt. Das ist dann wie in einer Sekte, Widerspruch kommt nicht vor. Keiner stellt dann mehr die Frage: Gehen wir eigentlich immer noch von den richtigen Voraussetzungen aus? Dazu kommt, dass die jüngeren Wissenschaftler schon mit dem Grundgedanken in die Forschung gehen, dass die Mengen von Feinstaub lebensgefährlich sind. Das hinterfragen die gar nicht mehr. Und bei den älteren gibt es noch einen anderen wichtigen Grund.

Der wäre?

Da geht es um die Vergabe von Forschungsmitteln. Die stammen häufig von der EU. Wenn nun Wissenschaftler aber widerlegen, dass Feinstaub in den bekannten Mengen schädlich ist, dann gibt es auch kein Geld mehr dafür. Dann können die Leute ihre Institute zu diesem Thema schließen, und das will natürlich keiner.

Unbedingt ganzes Interview im Cicero lesen.

Zwar geht es im Interview nicht um die Klimadebatte, sondern um NOx und Feinstaub, aber man müsste nur ein paar Begriffe austauschen und schon hätte man die perfekte Beschreibung der Ideologisierung der Klima-Wissenschaften…

Passend zum Thema sollten Sie auf jeden Fall auch die ausgezeichnete Doku aus dem Ersten “Das Disel-Desaster” anschauen. Hier kommt neben Prof. Köhler auch Prof. Martin Hetzel zu Wort, der ebenfalls den Grenzwert-Irrsinn kritisiert. Auf der Anklägerseite tritt u.a. Prof. Annette Peters vom Helmholtz-Zentrum München auf, die gerne mit NABU und WWF zusammenarbeitet. Weiterhin verteidigt natürlich Winfried Hermann die absurden Grenzwerte. Er ist Mitglied von Bündnis 90/die Grünen und ist derzeit Verkehrsminister von Baden-Württemberg. Hermann ist eng mit der E-Auto Bewegung verbandelt, er schreibt schonmal ein Grußwort für eine deren Organisationen, in trauter Nähe zu Greenpeace.

 

Mondbeleuchter werden die Leute hinter dem Mond nicht erreichen können

Schon immer wurden die Menschen durch Moden getrieben. Momentan muss man als Dame wieder Hosen mit Seitenstreifen tragen. Die größte Gefahr für diesen Trend ist dabei der nächste Trend. Denn wenn plötzlich gepunktete Dreieckshosen in Mode sind, müssen die unverkauften Streifenhose alle in den Textilschredder. So geht das. Im Bereich der öffentlichen Umweltdiskussion haben es nun die Verfechter des Klimaalarms mit der Angst bekommen. Die Anti-Plastikbewegung scheint den Klimaalarmisten die Leute abzuwerben. In der BBC wird jetzt schon von einer “gefährlichen Ablenkung” durch die Plastik-Kampagnen gesprochen:

Anti-plastic focus ‘dangerous distraction’ from climate change
The anti-plastic “fervour” sweeping across the UK is weakening the fight against climate change, the founder of an organic food company has said.

Weiterlesen bei der BBC

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Die Klimadebatte benötigt transparente Informationen. Hier im Blog bringen wir Ihnen Pressemitteilungen internationaler Universitäten, die es nicht in die deutsche Presse schaffen. Wir freuen uns, dass Sie als Leser mit dabei sind. Aber es soll ja durchaus Leute geben, die unser Blog nicht besuchen, entweder aus Unkenntnis oder aus Prinzip. Das ist schade, denn auch als “Mondbeleuchter” werden wir die Leute “hinter dem Mond” nicht erreichen können. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie, liebe Leser, in Privatdiskussionen, mit Leserbriefen und anlässlich öffentlicher Vorträge die meist ignorierten Aspekte des Klimawandels auch an diejenigen weitergeben, die keine Kalte-Sonne-Blogleser sind. Wir zählen auf Sie!

Ein schönes Beispiel liefert Manfred Büchel, der im Volksblatt am 18. Oktober 2018 einen humorvollen Leserbrief zur Klimahysterie veröffentlichte. Siehe Seite 4 Mitte (großes pdf hier).

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Im Internet-Vademecum von Alfred Brandenberger gibt es regelmäßige Einträge in den Klimanews, die Sie hier finden. Stöbern erlaubt.

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Vor bereits 15 Jahren gab es viele gute Ideen und Auswertungen zum Einfluss der Sonne auf das Klima. Zu nennen sind hier Gerard Bond, Theodor Landscheidt und John Daly. Leider weilt keiner dieser Forscher mehr unter uns, was tragisch ist, denn wer weiß, vielleicht hätte die Klimadiskussion dann eine ganz andere Richtung genommen. Es lohnt sich unbedingt, in den früheren Arbeiten zu schmökern. Über Gerard Bond und sein legendäres Science-Paper von 2001 haben wir bereits vielfach hier berichtet. Die Auswertungen von John Daly finden Sie auf www.john-daly.com. Und dort gibt es dann auch ein Archiv der Landscheidt-Ergebnisse (z.B. hier). Wie ein guter Wein, müssen diese wichtigen wissenschaftlichen Anstösse wohl erst ein wenig reifen, bevor sie wiederentdeckt werden. Wie üblich in der Wissenschaft, mischen sich hier geniale Einfälle und verrückte Ideen. Wer aber mit gesundem Interesse und selektivem Blick an die Suche geht, wird einige Juwelen darin finden.

Landscheidt im Klima-Vademecum.