Weshalb steigt die globale Weizenernte immer weiter an, obwohl der Weizen doch angeblich vom Klimawandel bedroht ist?

Die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben ein regionales Klimainformationssystem namens ReKIS eingerichtet, in dem es freien Zugang zu Klimadaten der Region geben soll, wie nnz-online.de am 29. Dezember 2014 meldete:

„ReKIS ist das erste länderübergreifende Klimainformationssystem in Deutschland und ein gelungenes Beispiel für eine erfolgreiche Länderkooperation. Denn die Fragen und Probleme des Klimawandels in Mitteldeutschland lassen sich nur gemeinsam lösen. Eine belastbare Datenbasis ist notwendige Grundlage für die Bewertung des Erfolges von Klimaschutzmaßnahmen, von Energieeffizienz bis hin zum klimafreundlichen Nahverkehr“, so Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund. Mit dem Regionalen Klimainformationssystem ReKIS stellen die drei Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen seit Januar 2012 ein interaktives Internetangebot bereit. Es bietet gemessene Daten unter anderem zu Niederschlägen, Temperaturen und Sonnenscheindauer, die sich in Karten, Grafiken und Analysen für Regionen und sogar kleinräumig aufbereiten lassen.

Ganzen Artikel auf nnz-online.de lesen.

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Top Agrar Online schockte zu Jahresende am 29. Dezember 2014 mit einer schlimmen Nachricht:

Klimawandel sorgt für Ertragseinbußen bei Weizen
Der Klimawandel gefährdet weltweit die Weizenerträge. Nach Berechnungen eines internationalen Forscherteams unter Beteiligung der Universität Bonn verringert jedes zusätzliche Grad Celsius die Weizenproduktion im Schnitt um 6 %. Weltweit bedeutet das Ertragseinbußen im Umfang von 42 Mio t.

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Das hört sich dramatisch an. Wie ist dem Weizen die Erwärmung der letzten 150 Jahre um fast ein Grad bekommen? Dazu schauen wir auf die Produktionsstatistik der letzten 50 Jahre (Abbildung 1). Von Klimakrise ist dort nichts zu spüren. Im Gegenteil, die Produktion steigt und steigt und steigt… Der behauptete klimatische Weltuntergang für den Weizen muss wohl ausfallen.

Abbildung: Weizenproduktion (hellrot, oben) laut FAO-Zahlen. Graphik: Worldwatch Institute.

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Kürzlich landeten 1700 Privatjets in Davos und brachten Heerscharen von VIPs, die auf dem dortigen Weltwirtschaftsforum unter anderem den Klimawandel diskutierten. Wichtigstes Resultat im Kampf gegen die Klimaerwärmung: Zum nächsten Treffen wollen sich die wichtigen Herrschaften gegenseitig Mitfluggelegenheit anbieten, um die Anzahl der Jets auf eine klimaerträglichere Zahl von 1200 zu reduzieren. Bis 2030 sollen die Flüge dann schrittweise bis auf Null verringert werden. Wissenschaftler gehen nämlich derzeit davon aus, dass die aktuelle Erwärmungspause bis in die 30er Jahre des 21. Jahrhunderts andauern wird, so dass sich der Klimakonferenzzirkus bis dahin wohl erledigt haben wird.

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Interessanter Artikel des ehemaligen IPCC-Autors Richard Tol am 10. Dezember 2014 auf The American Interest:

Hot Stuff, Cold Logic

Politically correct climate change orthodoxy has completely destroyed our ability to think rationally about the environment.

Climate change is sometimes called humanity’s biggest problem. Ban Ki-moon, Christine Lagarde, and John Kerry have all said as much recently. The mainstream Western media often discuss climate change in catastrophic, or even apocalyptic, terms. Indeed, if you take newspaper headlines seriously, the Fifth Assessment Report of Working Group II of the Intergovernmental Panel on Climate Change came accompanied by the Four Horsemen of the Apocalypse; predictions of famine, pestilence, war, and death proliferated hither and yon. Conversely, when, on November 11, 2014, the United States and China inked an agreement on climate whose actual consequences are at best liable to be indistinct, banner headlines broke out, as though messianic times were nigh. Assuming it falls somewhat short of the Four Horsemen of the Apocalypse, how serious will the impact of climate change be really? How much do we know about these impacts? What are the implications for policy?

[...] Traffic, transport, building, recreation, and tourism, too, will all feel the impact of a changing climate. For some, the mere fact of these impacts is reason enough for governments, businesses, and individuals to exert themselves to reduce greenhouse gases to minimize the change. That is strange logic, however. Change, after all, can be for the better or the worse, and at any rate it is inevitable; there has never been a lengthy period of climate stasis. Just as there is no logical or scientific basis for thinking that climate change is new, there is no self-evident reason to assume that the climate of the past is “better” than the climate of the future. With just as little logic, we might assume that women’s rights, health care, or education were necessarily better in the past. Any such judgment also contradicts Hume’s Law and, perhaps worse, is grounded in a fallacious appeal to nature understood in a very slanted way. There is no prima facie reason to assume that any given past climate was better than the prospective one. There is no prima facie reason to assume that any given past climate was better than the prospective one. The climate of the 21st century may well be unprecedented in the history of human civilization; the number of people living in countries with free and fair elections is unprecedented, too. So what? “Unprecedented” is not a synonym for “bad.”

Ganzen Artikel auf The American Interest lesen.

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Die zehnte Internationale Klimakonferenz (ICCC10) findet vom 11.-12. Juni 2015 in Washington D.C. statt. Ausrichter des klimaskeptischen Kongresses ist das Heartlandinstitut. Weitere Informationen und Anmeldung auf climateconference.heartland.org.

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Immer wieder unterhaltsam: Falsche Prognosen des IPCC und IPCC-naher Wissenschaftler. Alfred Brandenberger hat in seinem Klima-Vademecum eine Übersicht: